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Polarzoo-Festival: Einmal quer durch Skandinavien


Punkt Live Remix

Mit Jan Bang, Mari Boine, Karl Seglem, Food, Phonophani
Anja Garbarek, Sidsel Endresen, Bugge Wesseltoft, u.v.m.

24. - 26. August 2006, Kristiansand
Ein Konzertbericht von Sebastian Pantel

Kabelsalat auf dem Punkt Festival

Tatort: Agder Teater in Kristiansand auf zwei Bühnen: Hauptbühne und Alpharaum
Tatverdächtige: Spieler und ihre Live-Remixer, Künstler und ihre Computer
Tat-Zeugen: Nerds und Konzertabonnenten, Jazzer und Laptopper, internationale Presse von China bis Agder Fylke

»Punkt« ist ein Konzept, eine Idee, eine Denkweise. Auf ein paar Schlagworte gebracht: »Punkt« ist Netzwerk, Remix, Musik-Technik, Technik-Musik, Zukunftsmusik.

Peter Baden im Alfarom

Peter Baden im Alfarom

»Punkt« ist das vielleicht innovativste Festival, das die weltweite Jazz-Szene derzeit zu bieten hat – und damit verlässt es die Genre-Schublade »Jazz« in Richtung von etwas, das bisher nur schwammige Namen hat: Live-Remix, Computermusik, Improvisation, akustische Kunst. »Punkt« ist das musikalische Norwegen als Destillat, als digitaler Schmelztiegel, als kreative Verschaltung.

»Punkt« ist eine Idee von Jan Bang, begnadeter Knöpfchendreher und Live-Remix-Virtuose, und Erik Honoré, Produzent, Musiker und Schriftsteller. Im letzten Jahr hoben die beiden in Kristiansand das »Punktfestival« aus der Traufe, um damit sofort auf euphorisches Medienecho zu stoßen. Im zweiten Jahr setzt sich der Erfolg fort, das Netzwerk wächst, das Konzept schlägt Wurzeln.

Alpharaum


Eigentlich ist es ganz einfach, wie ein Beispiel zeigt. Im großen Saal des Agder Teaters gibt es ein Konzert – nehmen wir etwa den Auftritt von Bugge Wesseltoft, der mit Musikern seines Labels Jazzland musiziert: mit Sidsel Endresen, Eivind Aarset, Håkon Kornstad und anderen.

Im Anschluss daran strömt das Publikum in den Keller auf die kleine Bühne des Hauses, die während des Festivals den Namen »Alpharaum« trägt. Hier, in der Schaltzentrale, dem Nervenzentrum und Kommandodeck, wird alle »Punkt«-Musik aufgenommen, zur Bearbeitung gestellt und in die Welt geschickt: zu Anton Aeki nach Belgien und Haush nach Argentinien, die ihre Bearbeitungen wieder zurück nach Kristiansand senden.

Der Hauptschauplatz: das Agder Teater

Der Hauptschauplatz: das Agder Teater

Jan Bang und Erik Honoré zerschneiden, sampeln und verfremden das Konzertmaterial und auch die um die Welt gereisten Bearbeitungen. Zum Output wiederum improvisieren Musiker, die auch anderswo beim Festival auftauchen, in unserem Beispielfall der Schweizer Laptop-Gitarrist Fennesz und der Schlagzeuger Audun Kleive.

Die Musik, die daraus im Alpharaum letztlich entsteht, ist magisch: Sie hat keinen alleinigen Schöpfer mehr, sie ist durch die wundersamen Gedärme zahlloser elektronischer Geräte gewandert, sie besitzt nur noch Anklänge an das Ausgangsmaterial des ursprünglichen Konzertes. Die Musik klingt ganz und gar frei, sie allein steht im Mittelpunkt; keine Künstlerallüren, keine Bühnenshow verstellen den Hör-Blick.

Klar, dass man solche Musik anders hört, bewusster, mehr in die Tiefe lauschend als sich an der Oberfläche berauschend. Verständlich, dass die Organisatoren die Alpharaum-Remixe auch als »Seancen« bezeichnen. Unwillkürlich denkt man an digitale akustische Geister, Schatten von Stimmen und Instrumenten, die hinter digitalen Schleiern herumspuken.

Fennesz, Boine und Henriksen

Improvisiert selten: Mari Boine

Improvisiert selten: Mari Boine


Nicht nur, dass die Festival-Musiker allesamt ein himmelhohes Niveau einbringen. Sie geben auch erfreulich uneitel ihr musikalisches Material den digitalen Fledderern und Schredderern preis. Bei einem Künstler wie Fennesz, der im Solokonzert auf der großen Bühne überwältigende Wände aus hymnischem Noise zu einem Höhepunkt des Festivals aufschichtet, verwundert das weniger. Denn schon seine ursprüngliche Musik hat viel von jener Körperlosigkeit und Referenzlosigkeit, die die Alpharaum-Remixe kennzeichnen.

Anders ist das etwa bei Mari Boine. Die Bühnenversion ihres neuen Albums »IDJAGIEDAS« ist perfekt durcharrangiert, eine detailbewusst konstruierte Weltmusik, die die samischen Wurzeln nur noch als ein ethnisches Zitat unter vielen heranzitiert, zugunsten globaler Verständlichkeit und auf Kosten von Ursprünglichkeit. Dass Boine mit dem Beat-lastigen Club-Remix ihrer Lieder anscheinend kein Problem hatte, ist erfreulich – dass sie selbst beim Remix des Arve-Henriksen-Auftritts mitmacht, ist eine große Überraschung. Sensibel sucht sie Freiräume in den Klangverwebungen, die Erik Honoré, Eivind Aarset und Nils-Petter Molvær ausflechten – und wenn sie sich tastend improvisierend dort hineinsingt, dann ist das viel ergreifender und – um ein Zauber- und Streitwort der Ethnomusik-Szene zu gebrauchen – authentischer als ihr perfekt durchgeplanter Hauptact.

Fennesz im Alfarom

Fennesz im Alfarom

Besagter Henriksen-Auftritt war, neben Fennesz' Klangorgie und dem formidablen Wagner-Remix-Projekt WARP, das dritte Highlight der drei Tage. Zwischen ritualistischem Freejazz-Lärm mit Anklängen an frühe Supersilent-Zeiten und den orientalisierenden Hymnen von Henriksens Trompetenspiel, zwischen Funk, Ambient und apokalyptischem Krach fasste dieser Auftritt mit Audun Kleive, Ståle Storløkken und Jan Bang die ganze Stilbreite von »Punkt« zusammen; er kondensierte und verdichtete die Extreme zu einer ungeheuer intensiven, komplexen und wundersamen Improvisation.

Wagner Reloaded


Das dritte Highlight also: Richard Wagner, ausgerechnet. Das deutsche Label Gateway4M wählte »Punkt 06« als Ort der Uraufführung des »Wagner Reloaded Project« aus und stellte hier auch die zugehörige CD erstmals vor. Produzent Peter Will hatte Wagner-Ouvertüren neu einspielen lassen und das Material dann verschiedenen Musikern zur Verfügung gestellt – mit der Bitte um eine »Antwort auf Wagner«. Nicht nur passt das Projekt perfekt ins »Punkt«-Konzept; viele der gebuchten Künstler gehörten zufällig auch zu den Wagner-Remixern. Als prominenteste Namen findet man Brian Eno und J. Peter Schwalm unter den Beiträgern, leider war ersterer bei der Uraufführung nicht dabei.

Warp

Warp: Bugge Wesseltoft (Piano), Kristiansand Symfoniorkester unter Vytas Sondeckis, Lars Danielsson (Bass), Audun Kleive (Drums), Peter Schwalm (Laptop)

Trotzdem geriet das ungewöhnliche Konzert zu einem Ohrenöffner, einem der allzu seltenen, rundum gelungenen Crossover-Versuche zwischen Klassik und Pop. Ruhig beginnen die Streicher in der Version des künstlerischen Leiters Vytas Sondeckis; Lars Danielsson zaubert darüber ein Bass-Solo wie fernes Möwengeschrei. Zur sphärischer Parsifal-Musik fiepst und knarzt es elektronisch, aus Wagners Schwelge-Klängen ballen sich bedrohlich düstere Ambient-Wolken zusammen.

Ganz spielerisch und organisch verzahnen sich Romantik und Remix, die Elektronik eines DJ Strangefruit kühlt Wagners Pathos angenehm ab; dessen satte Harmonien wiederum laden die Knarzer und Beats mit Atmosphäre auf. Und auch das in Deutschland gern vorgeschobene Argument, solche Aktionen würden das Publikum nur verschrecken, hebelt der ausverkaufte Konzertsaal leicht aus: Mit stehenden Ovationen feiern Abonnenten-Pelze wie Rollkragen-Nerds gleichermaßen die Wagner-Transformation.

Segelm, Hukkelberg, Wibutee, Food


Neben den genannten Flaggschiff-Konzerten tummelte sich eine bunte Menge von phantasievollen Beibooten im Festival-Fahrwasser, deren Neben- und Durcheinander einen zentralen Reiz von »Punkt« ausmachte. Da ist zum Beispiel Karl Seglem, der ein elektrisch verstärktes Bockshorn spielt – und einen Laptop. Daraus entsteht eine gewagte, aber spannende Mischung aus virtueller Folklore, Ambient und ekstatischer Improvisation.

Karl Seglem, Erik Honoré

Karl Seglem, Erik Honoré

Oder zum Beispiel Hanne Hukkelberg. Mit viel Klingel- und Klimperkram-Klang à la Múm, mit surrenden Fahrradspeichen und Mülleimerdeckel, mit Akkordeon und Glockenspiel zaubern sie und ihre Band ebenso verspielte wie zerbrechliche Klangwelten, die allerdings durchaus Abgründe offenbaren, in denen die Stimmung sich jäh verdüstert oder ein Song sich gänzlich im Geräusch aufzulösen scheint.

Oder, als drittes Beispiel, Wibutee. Die Jungs spielen eine knallharte Stilfusion: symphonisch elektronisch, mal trocken und eiskalt wie der »Insekten-Funk« von Lychee Lassi, mal hemmungslos wie eine Freejazz-Bigband. Die rein instrumentalen Songs sind komplex arrangiert, perfekt gespielt, ebenso mitreißend wie strukturell seltsam unterkühlt.

Damit setzten sie das vorhergehende Duo-Projekt Food von Thomas Strønen (Percussion) und Iain Ballamy (Sax), deren rhythmisch zerpflückte, auf trockene Beats und ruhige Linien reduzierte Musik konsequent fort – ein gutes Beispiel für die insgesamt sehr gelungene »Programmierung« des Festival-Lineups.

Und immer wieder Jan Bang: zusammen mit Frode Gjerstad (Saxophon) ist er hemmungsloser Freejazzer, der einem mit seinen Knöpfchen ordentlich den Kopf freipustet. Mit Sidsel Endresens Stimme lässt er die Elektronik so sauber verschmelzen, dass sie nicht mehr zu trennen sind: Stimme als Technologie, Technik als virtuos gespieltes Instrument.

Punkt Festival - Agder Teater

Gäste


Wibutee

Wibutee

Dann waren da natürlich auch die Gäste von »außen«: Musiker, die nicht im symbiotischen Brodel-Klima der norwegischen Nyjazz/Electronica-Szene heimisch sind. Der Schweizer Fennesz setzt sich durch äußere Kühle vom familiären Treiben auf der Bühne ab; andere wie der Drummer Bill Bruford erliegen der charmanten Nestwärme. Bei King Crimson, Yes und Genesis hat er getrommelt, doch im Duo mit dem niederländischen Pianisten Michiel Borstlap wird er zum Spielkind, gibt den phantasievollen musikalischen Plaudereien abstruse Namen wie »The Five Kingdoms of 65 Barbarians«. Und augenzwinkernd räumt das Urgestein Bruford ein, sich ohne den ansonsten allgegenwärtigen Laptop doch recht nackt auf der Bühne zu fühlen.

Zweites Beispiel der Kategorie »Zugereiste«: Bernhard Günther. Sein Minimalst-Elektronik-Sound nimmt sich zwischen den klangstarken Experimenten der Norweger anfangs eher eiskalt und fremdartig technoid aus – und doch macht sein Auftritt ein sehr wohltuendes Versenkungs- und Beruhigungs-Angebot: meditative Maschinenmusik, die Riesenräume im Kopf öffnet.

Enttäuschungen

Audun Kleive, Erik Honoré, Jan Bang

Audun Kleive, Erik Honoré, Jan Bang


Nur hier und da können Einzelne das beeindruckend hohe Gesamtniveau nicht ganz halten. Die digitalen Strukturen, die Phonophani entwirft, haben zwar Reize und oft eine erstaunliche Wärme – hinterlassen aber keinen prägenden Eindruck. Auch die Kombination mit den bunten, leider arg ruckeligen Digital-Video-Hintergründen von Marius Watz macht das nicht besser.

Auch an Anne Marie Almedals intimen, am Folk geschulten Balladen ist eigentlich nichts auszusetzen, und doch wirken sie, eingekeilt zwischen dem formidablen, vielseitigen und höchst kommunikativen Lars Danielsson Kvartett und den Experimental-Feuerwerkern der »Jazzland Community«-Riege seltsam eindimensional.

Ein bisschen galt das auch für die Dänen von Tys Tys, für deren Musik man eigentlich das Genre »Psychedelic Chanson« erfinden müsste. Die Songs sind skurril in Harmonik und Arrangement, in Klang und Präsentation, doch nach dem großartigen, zutiefst musikalischen und höchst emotionalen letzten Alpharaum-Remix scheint diese Skurrilität nur ein schillernder Oberflächen-Effekt zu sein, und der Glitzer-Bühnenvorhang im Hintergrund wird zur eigenwillig passenden Dekoration.

Anja Garbarek und Band

Anja bösartig

Apropos: Die Lichtregie- und Videomeister Tord Knutsen und Pekka, die den Auftritten auf der großen Bühne ihren Stempel aufdrückten, zeigten, wie die Optik die Musik verstärken kann. Immer dicht an der Stimmung der Musik illuminieren sie das Geschehen, mit blauen Untersee-Schlieren, mit einzelnen Strobo-Blitzen, abstrakten Projektionen, weichen Farben und harten Kontrasten. Es lohnt sich, das so gesondert zu erwähnen, ist man doch sonst nur die phantasielos bunt-flackernden Farb- und Nebelkanonen-Spektakel anderer Großauftritte gewöhnt.

Elsewhere, Garbarek, Endresen, Wesseltoft


Bleibt noch, mit einigen letzten versprengten Details die komplex verlinkte Struktur des Festivals zu vervollständigen. Zum Beispiel Elsewhere, einer der stillen und scheinbar unscheinbaren Auftritte, die erst im Nachhinein ihre volle Wirkung entfalten. Dem Elektropop-Singer-Songwriter-Laptop-Trio mit der Sängerin Greta Aagre, dem Gitarristen Jørgen Rief und Festival-Organisator Erik Honoré am Computer gelingt das Kunststück, die Ebenen aus Gesang, Bluesgitarre und Elektronik so perfekt und warm und träumerisch schön zu verschmelzen, wie es nur in den seltensten Fällen zu hören ist – bei Múm manchmal, oder bei Susanna Wallumrød.

Anja Garbarek und Band

Anja Garbarek und Band

Oder zum Beispiel Anja Garbarek, die die Power eines langen Konzertabends in sechzig Minuten verdichtet. Ihr skurriler, oft bösartiger, fast abstrakter Rock schüttelt die Theatersesselreihen einmal kräftig durch.

Oder Sidsel Endresen, die nur mit ihrer Kehle elektronischer klingen kann als jeder Laptop-Klangzerstörer. Und natürlich Bugge Wesseltoft, eine Art »Artist in Residence« des Festivals, der immer wieder auf der Bühne auftaucht, allein und in allen erdenklichen Kombinationen. Er lässt seine Klavierimprovisationen, die von Keith Jarrett stammen könnten, völlig bruchlos in reine Elektronik transformieren, indem er nach den Tasten auch das Klavierinnere traktiert, Saiten zupft und auf dem Rahmen trommelt, sich selbst loopt und verzerrt und diese Sounds dann ineinander schiebt, des Raumklangs wegen auch vierkanalig. Er verkörpert das Festivalkonzept so klar wie kaum ein anderer. Schon integraler Bestandteil seiner Auftritte ist Original, Recycling, Remix, Instrument, Technologie: alles eins, alles gleichberechtigt Werkstoff und Werkzeug, und am Ende mehr als die Summe der Teile und Prozesse. Hier entsteht eine »Neue Musik«, die den längst ausverkauften Namen endlich wieder verdient.

Und danach?

Helge Sten und Nils-Petter Molvær

Helge Sten und Nils-Petter Molvær


Wem das alles in der täglichen sechs-Stunden-Dosis noch nicht genug war, der hatte mehrere Möglichkeiten. Zum einen den »Punkt Club« im Anschluss, schräg gegenüber vom Theater im »Frk. Larsen«-Café, wo DJ Strangefruit die Elektronik-Beschallung in die Nacht fortsetzte.

Und zum anderen die Nordische Konferenz für Musik und Musiktechnologie, die »Punkt« zusammen mit der örtlichen Hochschule veranstaltete. An den Vormittagen übersetzten hier beteiligte Musiker ihre abendlichen Musik-Aktionen in die Theorie. Zwischen Konferenz und Konzertprogramm gab es dabei hörbare Verbindungslinien – so hatte Bugge Wesseltoft die Bläserriege des Kristiansand Symfoniorkester einem Improvisations-Workshop unterzogen, dessen Ergebnisse die Klassik-Profis teils heftig engagiert, teils eher skeptisch auf der großen Bühne vorstellten.

Und eine dritte Möglichkeit besteht für die, die das Festival ganz verpasst haben. Pünktlich zu »Punkt 06« kam die CD zum Vorjahres-Festivals heraus, nicht ganz unironisch unter dem Titel »CRIME SCENES«. Auf der Homepage von Bugge Wesseltoft gibt es Hörproben und eine Download-Version des Albums, das auf musikalisch kommentierten Texten von Erik Honoré basiert – mit einer Gästeriege, die sich zum größten Teil mit den »Punkt 06«-Musikern deckt.

Peter Baden

Wo gehört der Stecker nochmal rein?

Die Konzerte, die Konferenz, die CD zeigen es je auf ihre Weise in aller Deutlichkeit: Die Marke »Punkt« wird getragen von einem starken, einzigartigen, multimedialen und anpassungsfähigen Konzept. Gleichzeitig ist dieses Konzept keine tote Theorie, die halbherzig auf der Bühne reanimiert wird, sondern ein weiterer Ausdruck für das, was die Musiker eh schon antreibt und motiviert: den Drang zum Crossover, zur Vernetzung, zum kreativen Recycling, zur Klangforschung, zur Technologie-Ausschöpfung, zum ergebnisoffenen Experiment. »Punkt« ist theoretische Avantgarde und vor Leben sprühender, hochmusikalischer Brennofen zugleich. Dessen Hitze dürfte groß genug sein, auch noch in den nächsten Jahren die internationale Musikwelt vom kleinen »Energieland Norwegen« aus anzuheizen.

© 2006 Text und Fotos: Sebastian Pantel



Erik Honoré

Erik Honoré: Es regiere der Laptop!




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