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Alle Rezensionen zu Ismo Alanko
(Genre »Rock«, Land »Finnland«)

 

Maailmanlopun Sushibaari
(2013, Sony Music 88883706172)

Mit seiner fünften Solo-CD landete Ismo Alanko auf Platz 1 der Album-Charts in Finnland – ein Beweis dafür, dass Alanko mit seiner hier präsentierten Kombination aus Indie Rock, griffigen Pop-Melodien und starker Stimme den Nerv des Publikums trifft.

Ziemlich abwechslungsreich ist diese CD - »Tukahdutettu Tango« beginnt mit kratzigen Gitarren und düsteren Bläser-Linien (u.a. Linda Fredriksson von MOPO am Saxophon), im folgenden »Vanha Nuori« besticht Alanko mit einem Mitsing-Refrain. Auch »Harmaa On Hyvä Väri«, die erste Single des Albums, glänzt mit toller Melodie und Streichern. An frühere rockigere Zeiten erinnert »Missä Se On?«, dort springt dem Hörer auch Alankos Charisma direkt aus den Boxen entgegen. Seine Band besteht aus Jussi Jaakonaho (Gitarre), Mikko Mäkelä (Bass) und Niko Votkin (Drums), dazu kommen Gäste wie Seppo Kantonen (Piano) und Eicca Toppinen (Cello) von Apocalyptica. »MAAILMANLOPUN SUSHIBAARI« ist nicht Ismo Alankos beste CD, aber für die »Sushibar am Ende der Welt« lohnt sich ein Umweg allemal. (tjk)



Siehe auch:
Ismo Alanko Säätiö
Ismo Alanko Teholla
Apocalyptica

Ismo Alanko: Maailmanlopun Sushibaari

Offizielle Website

Offizielle Website      www.ismoalanko.com

   

I-R-T-I
(1996, Poko Records POKOCD 183)

Seit über 20 Jahren musiziert er nun schon: Für Kenner der finnischen Rock- und Popszene ist Ismo Alanko, der Mann mit der Reibeisenstimme kein Unbekannter – beim leicht düsteren Track »Elämä On Hauras« geht er fast als »Adriana Celentano des Nordens« durch. Doch er singt nicht nur; auf »I-R-T-I« spielt er ebenso Gitarre und Cello. Unterstützt durch zwei weitere Ismos, nämlich Schlagzeuger Ismo »Ippe« Kätkä und Ismo »Izmo« Heikkilä am Synthesizer, sowie Bassist Jouku Hohko, Gitarrist Riku Mattila samt Teho Majamäki an Vibraphon und weiteren Schlaginstrumenten, produziert er atmosphärische Klänge.

Manchmal beinahe indisch anmutend wie in »Mitä Se Mulle Kuuluu Mitä Mä Teen«, mal mit Frauengesang verziert und immer mit viel Percussion-Einsatz, kreiert er herzerweichende Stücke – trotz der Sprachbarriere für Nicht-Finnischsprechende. Und ganz nebenbei tritt er als rezitierender Beschwörer bei »Aijö« auf dem achten Värttinä-Album auf oder singt gemeinsam mit Jarkko Martikainen (Yup), Toni Wirtanen (Apulanta) und Timo Rautiainen & Trio Niskalaukaus ein Weihnachtslied. Ismos Bruder Ilkka Alanko musiziert ebenfalls, in der nicht weniger bekannten Band Neljä Ruusua (Vier Rosen). (nat)



Siehe auch:
Apulanta
Neljä Ruusua
Timo Rautiainen

   

Kun Suomi Putos Puusta
(1990, Seal On Velvet VELVECD3)

Sielun Veljet waren noch nicht auseinander gegangen, als Ismo Alanko sein Solo-Debüt 1990 veröffentlichte. »ALS FINNLAND VOM BAUM FIEL«, so der Titel auf deutsch, war eine Auftragsarbeit anlässlich der juhlaviikot (Feierwochen, ein mehrwöchiges Festival) in Helsinki. Völlig zu recht wurde das Album von Kritik und Publikum gefeiert und erreichte Gold-Status. Ismo Alanko untermauert hier eindrucksvoll, dass er einer der kreativsten und intelligentesten Musiker Finnlands ist – obendrein wurde er für seine klugen, ironisch bis boshaft-bissigen Texte mit dem Juha Vainio-Award ausgezeichnet.

Der Sound unterscheidet sich sehr vom hochenergetischen Rumpel-Rock von Sielun Veljet: teilweise minimalistisch wie im Titelsong, akustisch-ruhig, mit Unterstützung von Streichern und Bläsern (dabei Spitzenjazzer wie Riikonen, Kannisto, Lahti, Björkenheim) schafft Alanko mit Riku Mattila (g), Keimo Hirvonen (dr) und dem Multi-Instrumentalisten Ahti Marja-Aho eine eigenartige Stimmung zwischen Depression und Rummelplatz. Eine der besten, wichtigsten finnischen Rock-CDs aller Zeiten. (tjk)



Siehe auch:
Sielun Veljet



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