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Alle Rezensionen zu Rusk
(Genre »Folk«, Land »Norwegen«)

 

Rusk II
(2006, Heilo/Galileo HCD 7199)

Rusk II: Auch die zweite CD von Sängerin Unni Løvlid, Akkordeonist Fride Haltli und Geiger Vegar Vårdal widmet sich wieder überwiegend der Musik aus den Regionen Finnskogen und Solør, erweitert das Repertoire aber auch um einen schwedischen Beitrag aus Värmland oder drei Kompositionen von Guttorm Flisen aus Elverum, Hedmark.

Nahtlos fügt sich dazwischen ein Trinklied von Haltli ein (O-Ton: »Es könnte auch eine Party in Unnis Wohnung beschreiben«), doch den Höhepunkt erreicht die folkloristische Traditionspflege bei einem Song ganz anderer Art: Das ursprünglich von Nine Inch Nails' Trent Reznor komponierte »Hurt« trieb in der Fassung von Johnny Cash selbst Gemütern aus Stein die Tränen in die Augen. Rusk reduzieren das Lied auf die isolierte Klage, auf stille Verzweiflung, die aus Geige und Akkordeon noch deutlicher zu raunen scheint als aus Unni Løvlids Gesang. Wer weiß: Vielleicht hätte Cash so geklungen, wenn er in Finnskogen geboren wäre? Und vielleicht sollte sich Rusk doch mehr »moderne« Songs vornehmen? (peb)



Siehe auch:
Unni Løvlid
Frode Haltli
Camille Norment

 Rusk: Rusk II

Offizielle Website

Offizielle Website      www.kultivator.no

   

Rusk
(2002, Heilo/Galileo HCD7179)

Die erste Zusammenarbeit der drei jungen Folk-Talente Unni Løvlid (Gesang), Vegar Vårdal (Geige) und Frode Haltli (Akkordeon). »RUSK« bleibt traditioneller, weniger experimentierfreudig als der Nachfolger oder etwa die Solo-Arbeiten von Løvlid und Haltli. Die ausgewählten Folk-Songs – meist alte Tanzlieder, dramatische Begebenheiten und entspannte Abend-Balladen – stammen ebenfalls aus der waldreichen Gegend von Solør und Finnskogen.

Hört man die Nachfolge-CD »RUSK II« zuerst, wird man vielleicht etwas enttäuscht sein über die die etwas biedere Interpretation der Traditionals, doch auf diesem Debüt mussten die drei Folk-Pioniere ihre eigene Sprache erstmal entwickeln. Am deutlichsten zum Tragen kommt die auf den langsamen Nummern gegen Ende, wo besonders Unni Løvlid und Frode Haltli mit bewegenden Solo-Passagen glänzen. Ein Album eher zum Warmwerden als zum Feuerfangen. (peb)



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