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Alle Rezensionen zu Immortal
(Genre »Metal«, Land »Norwegen«)

 

Sons Of Northern Darkness
(2002, Nuclear Blast NB612)

Verdammt, was für eine geile Scheibe! Mit »SONS OF NORTHERN DARKNESS« machen sich Immortal selbst Konkurrenz: »BATTLES IN THE NORTH« aus dem Jahre 1995 heißt der hauseigene, ebenbürtige Gegenspieler der Norweger. Nicht so brachial wie damals, doch fernab jeglichen Keyboardkitschs komponieren Abbath und Horgh erneut überzeugende Black Metal-Hymnen. Schon der grandiose Opener »One By One« überzeugt auf der ganzen Linie, entwickelt sich von einer Double-Bass/Blastbeats-Frost-Riffs-Krächzgesang-Attacke zu einem fett groovenden Headbanger.

Im Titeltrack holzt Horgh ebenfalls zunächst alles weg – bis zum nächsten Tempowechsel. Der Schlagzeuger schafft es wirkliche Akzente zu setzen, im Gegensatz zu vielen Genrekollegen. Sehr, sehr nachdrücklich hämmert sich das anschließende »Tyrants« konsequent im Midtempo in die Ohren, überrascht in der Liedmitte gar mit einem kleinen akustischen, instrumentalen Einschub. Bis zum Ende des perfekt produzierten 50-Minüter halten Immortal die Spannung aufrecht, sei es durch Geschwindigkeitswechsel, fordernd sperrige Riffs oder verteufelt geile Melodien. Hören, hören, hören! (nat)



Siehe auch:
Aura Noir
Old Funeral

 Immortal: Sons Of Northern Darkness

Offizielle Website

Offizielle Website      www.immortalofficial.com

   

At The Heart Of Winter
(1999, Osmose Productions/SPV OPCD079)

Beinahe ein Solo-Album: Bis auf die Drums von Horgh spielt Abbath alle Instrumente selbst ein. Sein krächzender Gesang hat Bestand, doch an der Gitarre baut er einige Death Metal-Parts ein, die Songs sind deutlich länger – und exklusive »Years Of Silent Sorrow« langsamer – als auf dem Vorgänger »BLIZZARD BEASTS«.

Die Unsterblichen verlieren mit »AT THE HEART OF WINTER« sicherlich einige Black Metal-Fans, doch sie könne definitiv neue Gefolgsmänner gewinnen: Das Duo kreiert einige episch frostige Hymnen. Es punktet mit sehr melodischen, partiell fast klaren Gitarren, variablem Tempo und der astreinen, druckvollen Produktion Peter Tätgrens (Pain / Hypocrisy). Ausdrucksstark. Abwechslungsreich. Atmosphärisch. (nat)

   

Blizzard Beasts
(1997, Osmose Productions/SPV 084-20242)

»BLIZZARD BEASTS« ist nicht das Beste, aber definitiv das kürzeste Album der Immortal-Geschichte: Nach 29 Minuten ist der schwarze Spuk vorbei. Gitarrist Demonaz Doom Occulta, Basser/Sänger Abbath Doom Occulta sowie Drummer Horgh rasen tatsächlich im Blizzardtempo über die vierte Scheibe, dabei bleibt jedoch die Qualität auf der Strecke. Knatterndes Schlagzeug, bitterböses Gegrunze, schnellstmögliches Saitenspiel, stakkatogleiche Rhythmen – und fehlende Abwechslung.

Das können die norwegischen Black Metaler eigentlich besser. Außerdem verschwimmen Gesang und Gitarren oft zu einem Soundbrei, den der Hörer nicht wirklich auslöffeln will. Der eisige Angriff der 1990 gegründeten Unsterblichen schlägt ganz schnell in Tauwetter um. Übrigens muss Demonaz hiernach wegen einer Armverletzung das Gitarrenspiel an den Nagel hängen; er schreibt aber weiterhin die Texte. (nat)

   

Battles In The North
(1995, Osmose Productions/SPV OPCD 027)

Alleine dieses Cover! Bildgewordener Black Metal. Und noch besser: Die Musik auf »BATTLES IN THE NORTH« steht dem Cover in nichts nach. Ein zeitloser Immortal-Klassiker. Grimmig kalter Schwarzmetall dröhnt ohne den leisesten Hauch eines Vorgeplänkels aus den Boxen, gefauchte Geschichten aus »Blashyrkh«, die mit »Come Forth Demonized Under The Banner Of Blashyrkh« im Titeltrack beginnen und mit »Blashyrkh … Mighty Ravendark« im gleichnamigen Stück enden.

Zehn Stücke lang knüppelt das Schlagzeug brachial; eisige Riffs und das fiese Krächzen Marke Abbath scheuern die Ohren wund. Einzig die dumpfe Produktion und diverse höchst abrupte Song-Enden irritieren – doch das ist spätestens beim Schlusstrack vergessen: Der groovt wie die Sau. (nat)



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