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Alle Rezensionen zu Deathstars
(Genre »Metal«, Land »Schweden«)

 

Termination Bliss
(2006, Nuclear Blast NB 1450-2)

Die Deathstars picken sich auch für ihren Zweitling aus diversen Schubladen die benötigten Bestandteile heraus: Schwarz maskierte Elektrosounds betten sie in metallische Härte und Rockrhythmen samt kräftiger Keyboardbeilage; analog dazu krächzt Fronter Whiplasher heiser, flüstert oder bürdet seinen Stimmbändern erzwungene Tiefe auf. Darüber streut das Quartett dämonische Kontaktlinsen, Make-Up, schwarze Haare, »einfallsreiche« Künstlernamen, wahlweise Latex/Uniform und für Whiplasher noch Gene Simmons' Zunge – es ist angerichtet.

Neu schmeckt das Gericht aus altbekannten Zutaten nicht, doch anregend für dunkle Mägen, die tanzbare Kost mögen. Und leichter verdaulich als Swordmaster, die Ex-Death Metal-Combo von Whiplasher, Nightmare Industries sowie dem mittlerweile ausgestiegenen Beast X Electric oder Dissection – bei denen Emil Nödtveidt aka Nightmare klampfte – ist »TERMINATION BLISS« allemal – eventuell sogar mainstreamtauglich. (nat)



Siehe auch:
Dissection
Gothic Spirit 7

 Deathstars: Termination Bliss

Offizielle Website

Offizielle Website      www.deathstars.net

   

The Perfect Cult
(2014, Nuclear Blast NB3208)

Zumindest zu Anfang der ersten Single-Auskopplung »All The Devil's Toys« erinnern mich die Deathstars immer mehr an die selbsternannten »Helsinki Vampires« alias The 69 Eyes – die sich wiederum gerne bei den (alten) Sisters Of Mercy bedienen.

Im Opener »Explode« fahren die Schweden dagegen die klassische Electronic / Industrial Metal-Schiene, wie von vielen artverwandten Kapellen und nicht zuletzt von dem Quintett selbst (zu) oft gehört. Wieso die Todessterne für diese Scheibe geschlagene fünf Jahre (Vorgänger »NIGHT ELECTRIC NIGHT«) brauchten, ist mir schleierhaft. Der 43-Minüter bietet Nichts, das diese lange Kochzeit rechtfertigt, ist zwar eingängig, tanzbar mit einigem massentauglichem Dancefloor-Hit-Potential, doch bleibt lediglich ein aufgewärmtes, bewährtes Süppchen. Wem’s schmeckt, der löffele es aus. (nat)



Siehe auch:
The 69 Eyes

   

Synthetic Generation
(2003, Nuclear Blast NB-11882)

Nuclear Blast will auch ein Pferd im Elektro Metal-Stall haben: Im Rammstein-Groove klappert der Rappe namens Deathstars mit den Hufen und lässt die Mähne in futuristischen Synthesizer-Sounds à la The Kovenant wehen. Seinen ersten Auftritt meistert der schwedische Gaul im Mittelfeld: In altbekannter Weise galoppiert er über den elf Song Parcours; das zwölfte Hindernis, Billy Idols »White Wedding«, überspringen Sentenced um Klassen eleganter.

Der Neuling hält sich nicht schlecht und trumpft sogar kurzzeitig auf. Er unterhält während seiner, einer Spur zu gezwungen bösen Darbietung – aber hinterlässt nach Ende des Turniers keinen bleibenden Eindruck. Mal abwarten, was die nächste Saison bringt. (nat)



Siehe auch:
Sentenced
Kovenant



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