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Alle Rezensionen zu Tracedawn
(Genre »Metal«, Land »Finnland«)

 

Lizard Dusk
(2012, Drakkar ?)

Wie lauteten meine letzten Worte in der Rezension zu »EGO ANTHEM«? »Lasst euch mehr Zeit für den Drittling und drückt ihm euren eigenen Stempel auf«. Zeit gelassen haben sich Tracedawn, viel Zeit; was den Stempel betrifft: In den Player mit »LIZARD DUSK«. Der erste Eindruck? Der Sänger hat sich aber mächtig verändert, anders ausgedrückt: am Mikro steht jetzt Niko Kalliojärvi (Ex-Amoral), der verdammt gute Arbeit leistet. Außerdem gibt es einen neuen Gitarristen (Roni Seppänen), einen neuen Basser (Pekko Heikkilä) und einen neuen Keyboarder (Vili Itäpelto). Nur Schlagzeuger Perttu Kurttila und Gitarrist Tuomas Yli-Jaskari spielten bereits auf »EGO ANTHEM«; letzterer versucht sich hier erstmals als Clean-Sänger.

Technisch über jeden Zweifel erhabne liefen die Finnen neun druckvoll, knackig produzierte Songs – die beim ersten Durchlauf durchaus konfus auf den Hörer wirken können: Zwei Sänger, Saitengefrickel und Keyboard springen zwischen Power Metal und Melodischem Death umher, verwirren vollends mit ihrer Easy Listening-Einlage in »Nothing and Nowhere«. Manko: Es gibt nicht einen echten Hit / Herausrager aus der Masse (Stichwort: Stempel!) trotz »Arabian Nights« / »Breed Insane«, die Tracedawn (leider) gleich zu Beginn raushauen und mit »Taught My Eyes To Lie« außerdem einen starken Schlusspunkt setzen. (nat)



Siehe auch:
Amoral

 Tracedawn: Lizard Dusk

Offizielle Website

Offizielle Website      www.tracedawn.com

   

Ego Anthem
(2009, Drakkar/Sony REDCD 2)

Damit der Stempel »junge Wilde« nicht so schnell verblassen kann, legen Tracedawn schon ein Jahr nach dem selbstbetitelten Debüt nach. Ja, noch leuchtet der Aufdruck, noch klingen die Burschen frisch und lebendig. Noch dominieren Dynamik und Spielfreude das grandios von Janne Joutsenniemi (Suburban Tribe) produzierte »EGO ANTHEM«. Noch wirkt die technische Brillanz der Musiker allein aufgrund ihres Alters erdrückend.

Die neun Stücke beißen sich alle auf hohem Niveau fest, die synthiebehafteten, wuchtigen Melodien á la Children Of Bodom offenbaren eine große Bandbreite und Antti Lappalainen meistert Klargesang ebenso wie tiefe Growls mit Bravour. Aber… ganz langsam schleicht sich das Gefühl in den Hinterkopf, die Songs funktionieren zu sehr, ohne hundertprozentig im Ohr zu bleiben – und: Der Aha-Effekt des Erstlings ist weg. Also Tracedawn, lasst euch mehr Zeit für den Drittling und drückt ihm euren eigenen Stempel auf, bevor der Alte endgültig verblasst. (nat)



Siehe auch:
Suburban Tribe
Children Of Bodom

   

Tracedawn
(2008, Redhouse/Sony BMG REDCD1)

Oha, im Opener »Without Walls« der finnischen Jungspunde steckt aber eine ordentliche Portion Children Of Bodom! Über die Gesamtlänge des gut 40minütigen Debüts verliert sich dieser Eindruck jedoch etwas, Tracedawn streifen Stratovarius und ähnlich gelagerte, theatralische Acts aus der Heimat – während Fronter Antti Lappalainen mühelos von (beinahe) Power Metal Gesang zu Death-Grunzen wechselt. Trotz ihres Durchschnittsalters – unter 18 Jahren – demonstrieren die Musiker ausgefeiltes technisches Können und ein gutes Gespür für Melodien.

Der selbstbetitelte, fett produzierte Erstling der melodischen Deather entstand übrigens unter den Fittichen von Thunderstones Nino Laurenne (arbeitete bereits mit Lordi, Stratovarius, Children Of Bodom). Und: Wer die Jungs schon mal live gesehen hat, etwa auf Tuska 2008, kann es bestätigen: Der Sixpack knallt auch auf der Bühne gehörig rein, sowohl instrumental als stimmlich. Die Zeichen stehen gut für d(ies)en finnischen Nachwuchs. (nat)



Siehe auch:
Children Of Bodom
Stratovarius
Lordi
Thunderstone



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