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Alle Rezensionen zu Shade Empire
(Genre »Metal«, Land »Finnland«)

 

Zero Nexus
(2008, Dynamic Arts Records DYN027)

Shade Empire experimentieren auf »ZERO NEXUS« mit einem kreativen Konglomerat aus Synthi-Sounds, EBM, Black und Death Metal. Der schwarzmetallische Anteil entspringt in erster Linie Juha Harjus Gefauche, sowie den Double Bass-Explosionen Erno Räsänens, die Saitenmänner garantieren eine Extraportion Hass und Wut. Eero Mantere (Bass) plus Janne Niiranen /Juha Sirkkiä (Gitarre) sägen, zerren heftig an ihren Instrumenten, indes entlässt Olli Savolainen symphonische Elemente aus seinem Keyboard. Allen Orchesterklängen, Chören, ja selbst dem mageren Frauenstimmchen in »Adam und Eve« zum Trotz, verkitscht das Sextett seine neun Songs niemals.

Das dritte Album der Kuopioer lebt von eingängigen Melodien gepaart mit der nötigen Härte einerseits, und der variablen Stimme Harjus andrerseits: Der Fronter (bei Ajattara alias Tohtori Kuolio an Bass/Gesang, sowie alias Kuolio Bassist bei Deathchain) grunzt, kreischt in jeglicher Tonlage, unterbricht die düstere Atmosphäre zwischendurch mit Klargesang. Ehrgeizig, aber nie exzentrisch lassen die Finnen in knapp 45 Minuten verschiedenste Elemente schlüssig ineinander fließen, seien es spacige Töne in der Art alter Weltraumserien (»Harvesters of Death«) oder gar nach höllischer Raserei und melancholischen Momenten ein bluesiges Saxofon im abschließenden »Victory«. Starke Scheibe, mit starkem Schlusspunkt: »What is end to others, is victory for some«. (nat)



Siehe auch:
Ajattara
Deathchain

 Shade Empire: Zero Nexus

Offizielle Website

Offizielle Website      www.shadeempire.com



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