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Alle Rezensionen zu Grand Magus
(Genre »Metal«, Land »Schweden«)

 

Grand Magus: The Hunt
(2012, Nuclear Blast NB 2901)

Nanu, so klingen Grand Magus 2012? Der Opener »Starlight Slaughter« des sechsten Studioalbums »THE HUNT« ist ein Mix aus Classic und Sleaze Rock – wo sind die vertrauten Hardrock / Heavy Metal--Klänge geblieben? Sie kommen: Ab dem zweiten Song »Sword Of The Ocean« können die Fans der Schweden erleichtert aufatmen. Stampfend pulsierende Rhythmen von Basser Mats »Fox« Skinner und Neu-Schlagzeuger Ludwig (Spiritual Beggars) legen das Fundament für die episch-rockige Gitarre sowie die inbrünstig intonierten Texte JB Christoffersons.

Spätestens bei den eingängigen, groovenden, heroischen Hymnen wie dem Titelstück, »Valhalla Rising« oder »Storm King« werden alte und neue Fans der Stockholmer verzückt mitsingen, Fäuste recken und Luftgitarre spielen. Als Sahnehäubchen setzt das Trio die die dramatische, halbakustische Ballade »Son Of The Last Breath« (mit Fox am Cello) obendrauf – und JB überrascht mit, leider zuerst zu künstlich-tiefem, Klargesang. Wer's true mag: Zugreifen. (nat)



Siehe auch:
Spiritual Beggars

 Grand Magus:  Grand Magus: The Hunt

Offizielle Website

Offizielle Website      www.grandmagus.com

   

Triumph And Power
(2014, Nuclear Blast NB32070)

»TRIUMPH AND POWER« fühlten die Schweden vermutlich nachdem sie das siebte Album ihrer Karriere eingetrümmert hatten. Der 42-Minüter des schwedischen Trios bewegt sich irgendwo zwischen Hymnen à la Manowar, traditionellem Heavy Metal und Hardrock. Hymnische Paradebeispiele sind der Titeltrack, »Dominator« und »Fight«, das schleppend, doomig beginnt und sich dann als groovender Ohrwurm mit seinem eingängigen Refrain in die Gehörgänge fräst.

Freunde der dezenten Töne finden ihr Glück in den kurzen, instrumentalen Zwischenspielen »Ymer« und »Arv«. Mit letzterem leiten Grand Magus gekonnt zum choralen Intro von »Holmgång« über, das sich im Laufe seiner dreieinhalb Minuten zum nackenverträglicher Banger steigert. Keine Experimente, dafür jede Menge zur Eingängigkeit bei guter Produktion – Heavy-Fans greift zu! (nat)

   

Iron Will
(2008, Rise Above/Soulfood RISECD113)

Wenn ich wie in »Fear Is The Key« jede Menge Effekte, Hall, Echos höre, erinnert mich das unweigerlich an Powerpoint-Präsentationen voller Animationen und Effekte: Beides kann wunderbar über mangelnde Substanz wegtäuschen. Alte Hasen lassen sich davon nicht täuschen, gehen der Sache sofort konzentriert auf den Grund. Dieser entpuppt sich bei Grand Magus als solider Hardrock. »IRON WILL« vereint ganz klassisch Schmacht-Bombast mit stampfenden Rhythmen, Riff-Breitseite und mitsingtauglichen Refrains à la »Silver Into Steel«.

Freunde dieses Genres sollten den Mannen um Sänger JB Christoffersson und deren astrein produziertem Viertling ihr Ohr leihen. Nur auf den Hidden-Track, oder sagen wir besser »einminütiges Instrumenten-Intermezzo«, nach dem abschließenden »I Am The North« hätte das schwedische Trio besser verzichtet. Absolut überflüssig, ja beinahe dreist damit die Albumlänge von gut 37 Minuten um vier Weitere zu verlängern. Fazit: Wer mit Hardrock nichts anfangen kann, Finger weg – alle anderen: Greift zu, diese Scheibe ist zu kurz für schlechte Stücke. (nat)



Siehe auch:
Spiritual Beggars



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