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Alle Rezensionen zu Medeia
(Genre »Metal«, Land »Finnland«)

 

Cult
(2008, Fullsteam Records/PIAS FS102)

»CULT« ist bereits das zweite Studioalbum der Finnen, doch das Erste bei Fullsteam veröffentlichte – nach der selbstbetitelten EP. Etwas exotisch wirken die Jungs um Frontgrunzer Niinimaa inmitten der Indiebands dieses Labels schon, toben sie doch durch die metallische Death-Abteilung: Nach einem ruhigen, nicht mal einminütigen Intro speit Niinimaa giftige Vocals, Peltola malträtiert die Gitarre, Schlagwerker Janne Putkisaari knüppelt kräftig auf die Felle, willkommen in der »Cold Embrace«. Den größten Teil der halben Stunde ballern Medeia knallhart getreu dem Motto »Klargesang, was ist das? Hier kommt die Abrissbirne!«

Dabei drückt das Quintett nicht durchgängig aufs Gaspedal, sondern drosselt durchaus immer wieder die Geschwindigkeit. Die Tamperianer basteln vereinzelte Pianoklänge oder weibliche Töne in die elf Songs, doch trotzdem bleibt der Gesamtsound bretthart. Brecher wie »Made Flesh Again« oder die bereits von der EP bekannte »Unholy Communion« fräsen sich relativ schnell in die Ohren, andere Stücke brauchen mehrere Durchgänge. Eine Scheibe für Freunde von modernem Death, welche ausgereifte Spieltechnik zu schätzen wissen. (nat)

 Medeia: Cult

Offizielle Website

Offizielle Website      www.medeiaband.com

   

Abandon All
(2011, Spinefarm/Soulfood SPI393CD)

»ABANDON ALL« ist die musikalische und lyrische Fortsetzung des Vorgängers »CULT« der finnischen Medeia aus dem Jahre 2008, der mit einer nuklearen Verwüstung endete – und durch den SuperGAU in Fukushima aktueller denn je ist. Energiegeladen wütet Niinimaa von der ersten bis zur letzten Sekunde des Openers »We All Fail« vor einer Wand aus Death Metal-Gitarren.

Im anschließenden »Suffocation Diuturnal« greift Keyboarderin Laura Dziadulewicz erstmals zum Mikro und bringt dadurch, ebenso wie mit ihrem Klavierspiel in »The Burning«, immer wieder kleine Ruhepausen auf den 40-Minüter. Doch die meiste Zeit speit der Fünfer bissige, fiese Klänge aus den Boxen, an denen Liebhaber extremer Klänge ihre Freude haben dürften. (nat)

   

Medeia
(EP, 2008, Fullsteam Records/PIAS FS099)

Während Medeia noch am Nachfolger ihres selbstfinanzierten/-produzierten 2006er Debüts »QUANTUM HOLOCAUST: WORLD DOMINATION« basteln, schmeißen sie diese selbstbetitelten Vier-Song-EP auf den Markt. Das Tamperianer Quintett um den Anfang 2007 ausgetauschten Mikromann Keijo Niinimaa (Rotten Sound) schmiedete hier ein wuchtiges Metalcore-Eisen. Die Texte stammen noch aus der Feder ihres alten Sängers Teemu Karjalainen, mit Ausnahme des Openers: »Unholy Communion« verfasste Gitarrist Samuli Peltola.

Medeia, 2002 gegründet, bietet Melodien, die dennoch ordentlich krachen – doch lassen sich von gerade mal elf Minuten nur schwerlich Rückschlüsse auf die Qualität einer Full-Length schließen. Also abwarten und bis dahin die saftige EP genießen. (nat)



Siehe auch:
Rotten Sound



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