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Alle Rezensionen zu Before The Dawn
(Genre »Metal«, Land »Finnland«)

 

Rise Of The Phoenix
(2012, Nuclear Blast NB 2878)

Hat dieser Mann überhaupt ein Leben jenseits der Musik? Nicht nur, dass Tuomas Saukkonen mehrere Bands gleichzeitig am Start hat (The Final Harvest, Black Sun Aeon) jetzt musste er auch noch die Rhythmustruppe bei Before The Dawn auswechseln. Vor »RISE OF THE PHOENIX« stiegen Basser / Klarsänger Lars Eikind sowie Schlagzeuger Atte Palokangas aus; den Viersaiter bedient jetzt Pyry Hanski, Felle und Becken Joonas Kauppinen.

Da sich anscheinend keiner der beiden für die cleanen Vocals freiwillig gemeldet hat, verzichtet Saukkonen einfach darauf – und das Ergebnis kann sich hören lassen: Gut 39 Minuten melodischer Death der Oberliga. Abwechslung garantieren gewaltig donnernde Doublebass (»Rise Of The Phoenix«, »Pitch-Black Universe«), Akustikgitarren-Intro (»Throne Of Ice«) und einige Dark Metal Anleihen. Fazit: Härter, geradliniger, grimmiger als die Vorgängerscheiben, mit schönen Melodien, ordentlich Drive, ansprechend produziertem, knackigem Sound. (nat)



Siehe auch:
Black Sun Aeon
The Final Harvest

 Before The Dawn: Rise Of The Phoenix

Offizielle Website

Offizielle Website      www.beforethedawn.com

   

Decade Of Darkness
(EP, 2011, Stay Heavy Records/Cyclone Empire CYC 056-2)

»DECADE OF DARKNESS« wurde in Finnland schon 2010 veröffentlicht, allerdings ohne die Bonus-DVD mit dem kompletten Mitschnitt des Auftritts beim Summer Breeze Open-Air 2009. Auf die EP packt die Truppe um Mastermind Tuomas Saukkonen drei komplett neue Stücke: Der Opener »Decade Of Darkness« ist ein eingängiger Düsterrocker, der bis auf den Gesang fast von einer HIM-Scheibe stammen könnte. Das anschließende »End Of Days« tendiert in die gleiche Richtung, allerdings eine Ecke härter – und depressiver. Die Beinah-Ballade »Insomnia« mit Akustikgitarre und Klargesang des Bassisten Lars Eikind kann die Kitsch-Klippe umschiffen.

Das beste Lied der EP ist »Painless«, der Bonustrack der japanischen Ausgabe von »DEADLIGHT«. Die zwei Livesongs (»Painless« / »Deadsong«) sind okay – mehr nicht – und an der nicht wiederzuerkennenden symphonischen Keyboardversion von »Deadsong« scheiden sich die Geister. Fazit: Gefälliges, aber nicht bedeutungsvolles Abschiedsgeschenk der Finnen vor ihrem Wechsel zu Nuclear Blast. (nat)

   

Deadlight
(2007, Stay Heavy Records SHR006-2)

1999 startete Tuomas Saukkonen sein Soloprojekt Before The Dawn. Acht Jahre und vier Alben später gehören Basser/Klarsänger Lars Eikind und Gloria Morti-Klampfer Juho Räihä an der Leadgitarre zum Line-Up auf »DEADLIGHT«. Dagegen gehen Keyboard, Schlagzeug, Gitarre und Gesang der heftigeren Sorte nach wie vor auf Tuomas' Konto. Genug des Vorgeplänkels: Der Opener »Wrath« kracht zur Einstimmung gleich richtig rein, Lars und Tuomas liefern sich im Refrain hörenswerte Stimmduelle. Etwas ruhiger lässt's das Trio à la Sentenced in der zweiten Single-Auskopplung »Faithless« angehen, nur um danach durch den heftigsten Track der Scheibe »Fear Me« zu brettern.

Insgesamt eine gute Dreiviertelstunde beackern die Finnen das bereits vielfach gepflügte Feld des melodischen Dark-Death Metal, doch säen sie einige Hits. Liebhabern extremer Ausprägungen mag der Viertling nicht hart/weich genug sein; wer sich jedoch in der Schnittmenge von Amorphis, Sentenced, Katatonia,… irgendwo zwischen rasant-aggressiv und düster-sphärisch wohlfühlt, der greife zu. Auf dem Digipack gibt es zusätzlich den Titelsong des 2001er Demos »Gehenna«, sowie das Placebo-Cover »The Bitter End«. (nat)



Siehe auch:
Gloria Morti
Dirty Black Summer
Sentenced
De Lirium's Order



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