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Helsinki
(2008, Aito AICD012)
Lepistö & Lehti, das perfekt aufeinander eingespielte Duo lässt das Publikum bei seinen Livedarbietungen in Ehrfurcht erstarren – es sollte mit dem Teufel zugehen, wenn ihnen das nicht auch mit dem Studioalbum »HELSINKI« gelänge. Die nicht gerade alltägliche Kombination aus Akkordeon und Bass kann jede Stimmung heraufbeschwören. Lebhaft, fröhlich eröffnen die Musiker ihr Werk mit dem Titelstück, welches gemächlich ruhiger wird, der Bass tappt immer schleichender umher. Feurig spielen sie in »Caprice Diatonique« zum wilden Tanz auf, schwer steppt der Bass, das Akkordeon wirbelt trällernd um ihn herum. Unmerklich nehmen sie das Tempo heraus, werden sachte immer leiser, halten schwermütig inne – und stürzen sich abrupt kopfüber ins furiose Finale, beschwingt klingt das Stück aus.
Heitere Passagen drücken auch »Concerto Diatonique« ihren Stempel auf. Im größeren Teil der 36 Minuten erzeugen Markku und Pekka eine ruhigere, immer wieder in Melancholie und Grübeleien versinkende Atmosphäre, zelebrieren konstant ein perfektes Wechselbad der lauten und leisen Töne. Ein großes Manko hat »HELSINKI« allerdings: Die Spielzeit ist zu kurz. (nat)
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