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Alle Rezensionen zu Paganizer
(Genre »Metal«, Land »Schweden«)

 

Scandinavian Warmachine
(2009, Cyclone Empire CYC 032-2)

Der Name ist Programm: Die »SCANDINAVIAN WARMACHINE« um Sänger/Gitarrist Rogga Johansson (Ribspreader, Demiurg, Ex-Edge Of Sanity) feuert ihren Old School Death aus vollen Rohren auf den Hörer ab: Die siebte Scheibe von Paganizer startet erwartungsgemäß mit dem rasendes-Schlagwerk-trifft-gnadenlose-Death-Riffs-Opener »Forever Scorned«. Doch schon im nachfolgenden Titelstück überrascht das Quartett mit einem schleppenden, aber gewaltigen Anfang, der sich immer mächtiger, drückender und groovender gen Ohrwurm-Refrain hochschaukelt.

Im weiteren Verlauf mixt die 1998 gegründete Truppe aus Gämleby ein paar Thrash-Tupfen, Düsterpassagen oder moderne Death-Klänge in ihren 56-Minüter. Die Geschwindigkeit der 16 Stücke variiert dabei von gemächlich-bleiern bis zu prügelndem Uptempo. Technisch und produktionstechnisch gibt es nichts zu mäkeln – einzig etwas mehr nachhaltige Lieder im Stile des Titelsongs oder »Colder« hätte man sich von den Schweden gewünscht.
PS: Ist das Cover ernst gemeint? Da doch lieber Dismembers Version: »MASSIVE KILLING CAPACITY«. (nat)



Siehe auch:
Edge Of Sanity
Dismember
The Grotesquery
Puteraeon

 Paganizer: Scandinavian Warmachine

Offizielle Website

Offizielle Website      www.paganizer.com

   

20 Years In A Terminal Grip
(2 CDs, 2014, Cyclone Empire CYC 142-2)

Wenn Paganizer nicht genug Material für eine Best-Of haben, wer dann? Seit 20 Jahren donnern die Schweden unter diesem Namen durch die Old School Death-Welt (davor firmierten sie unter Terminal Grip), vom »STORMFIRE«-Demo anno 1998 bis zu »WORLD LOBOTOMY« im Jahr 2013. Aus diesen Jahren wählte die Band ihre 19 Lieblingssongs für die erste CD: »In many cases it‘s the same songs as you like, but in other cases you might just find some gems you haven‘t paid attention enough to through the years.« Auswahl: Für Bandneulinge.

Für CD Nummer Zwei wühlte die Kapelle um den umtriebigen Rogga Johansson (Ribspreader, Demiurg, Bone Gnawer, Revolting, …) tiefer in ihrem Fundus und förderte 27 Raritäten von EPs, Split-Scheiben sowie Demos und bisher unveröffentlichte Lieder zutage. Darunter ist auch »Flesh Nest«, das Dan Swanö (u.a. Edge Of Sanity) gemischt hat oder zwei Neuaufnahmen alter Terminal Grip-Lieder von den ersten beiden Demos. Auswahl: Leckereien für Fans.
Summasummarum 148 Minuten Death-Keule, ergänzt durch ein umfangreiches Booklet inklusive seltener Fotos. (nat)

   

Into The Catacombs
(2011, Cyclone Empire CYC 082-2)

Die Old School Deather um Rogga Johansson fackeln nicht lange: Viermal tippt der neue alte Schlagzeuger Jocke Ringdahl aufs Becken und schon fallen Paganizer vereint über den Hörer her. » Total Lovecraftian Armageddon« ist der perfekte Auftakt für »INTO THE CATACOMBS«, auf dem Rogga Urschlagzeuger Jocke, Gitarrist Andreas Carlsson sowie der neue Bassist Anders Brisheim unterstützen.

Das Ergebnis: Prügelndes Schlagzeug, wummernder Bass, Breitwand-Riffs gepaart mit einigen Aufheulern und finsterstes Growlen – so finster, dass erst bei genauerem Hinhören auffällt, dass der Song mit den netten Breaks auf Schwedisch gesungen, äh, gegrunzt wird: »Vägråttor«. Dies ist zugleich eins der wenigen Stücke mit ruhigen Momenten unter den überwiegend in die in die Rubrik Old School Death fallenden 13 Songs. Gutes Werk für Genre-Fans. (nat)



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