Zur Hauptseite
Diese Seite empfehlen Neuheiten Artikel Service Suche Impressum

Alle Rezensionen zu Dream Evil
(Genre »Metal«, Land »Schweden«)

 

The Book Of Heavy Metal
(2004, Century Media/SPV 77526-2)

Lauschet Gus G., seines Zeichens Dream Evil-Gitarrist und Grieche(!): »Nun, hier sind wir also mit unserem dritten Album, dem Kracher unserer bisherigen Karriere!«. Das dürfte der Band bei diesen Vorgänger-Werken nicht schwer fallen. Aber böse gucken, Promofotos im Rammstein-für-Arme-Outfit ... und dann diese Stimme? Irgendwie passt da eins nicht zum andern – oder sitzt nur die Hose zu eng?

Nichtsdestotrotz wandeln eingängige Melodien und Mitsing-Texte fast jeden Song in Hymnen, etwa »The Book Of Heavy Metal« oder »Let's Make Rock«. Melodic Metal-Fans kommen bei den Balladen »Chosen Twice« oder »Unbreakable Chain« gänzlich auf ihre Kosten. Mögt ihr Judas Priest, Europe, Accept oder Dio? Dann auf, auf, Vokuhilas, Freunde des 80er-Jahre-Stahls, zögert nicht, zwängt euch in eure engen Jeans, reckt die Faust in die Höhe – und heult mit! (nat)



Siehe auch:
Nightrage

 Dream Evil: The Book Of Heavy Metal

Offizielle Website

Offizielle Website      www.dreamevil.se

   

In The Night
(2010, Century Media 9979682)

Schicke neue Pseudonyme haben sie jetzt, die Schweden: Außer Schlagzeuger Pat Power tummeln sich da Nick Night (Niklas Isfeldt), der neue Gitarrist Dannee Demon (Daniel Varghamne), Ritchie Rainbow (Fredrik Nordström) und Pete Pain (Peter Stålfors). Die Musik auf »IN THE NIGHT« klingt dagegen hundertprozentig nach Dream Evil, sowohl in punkto Sound wie Songwriting.

Das Quintett produziert erneut melodische Stücke mit kräftigen Rhythmen und mitsingtauglichen Refrains. Doch leider ist keines der zwölf Lieder ein absoluter Ohrwurm, die einzigen Fast-Kandidaten stellen der Opener »Immortal« und »Bang Your Head« dar. Eine Scheibe die sich Freunde (skandinavischen) Power Metals zulegen können, aber nicht müssen. (nat)

   

United
(2006, Century Media/SPV 77570-2)

Vor zwei Jahren öffneten Dream Evil »THE BOOK OF HEAVY METAL«, in dem sie 2006 fleißig weiterblättern – trotz des neuen Gitarristen Mark Black, welcher Gus G ersetzt. Wer Titel wie den des Openers »Fire! Battle! In Metal!« liest, weiß genau was ihn erwartet: Es folgt Kapitel auf Kapitel im gewohnten Musikstil der Schweden, auch verpackt als Wortspiel (»Evilution«) oder Extrem-Reim (»Higher On Fire«), solide musikalisch umgesetzt.

Power Metaler schmökern gerne in »UNITED« mit der Titelhymne, und sie schmunzeln, wenn das Quintett »My Number One« covert, mit dem Helena Paparizou 2005 am Eurovision Song Contest aka Ex-Grand Prix teilnahm – Andersgesinnte sollten es besser erst gar nicht aufschlagen. (nat)

   

Evilized
(2003, Century Media/SPV CM 77426-2)

Melodic Metal Bands überschwemmen nach wie vor den Markt, und so mancher Metal Fan droht darin zu ertrinken. Dream Evil tragen das Ihre dazu bei und liefern mit »EVILIZED« melodischen Metal im Stile von Hammerfall, Sonata Arctica oder auch Savatage ab.

Letztere Bands scheinen den Schweden in deren bösen Träumen des öfteren untergekommen sein, denn wie wäre es sonst erklärbar, dass man bereits beim ersten Durchlauf der CD alles schon einmal gehört zu haben glaubt? Die zwölf Tracks deshalb als müden Abklatsch zu bezeichnen, wäre aber nicht fair – denn eine gewisse Eigenständigkeit kann man Dream Evil nicht absprechen. Trotzdem mag keine echte Freude aufkommen, weil postive Überraschungen auf dem Zweitwerk der Skandinavier leider ausbleiben. (hog)



Siehe auch:
Hammerfall
Sonata Arctica

   

Children Of The Night
(EP, 2003, Century Media/SPV 77522-2)

Wieder mal eine gute alte 80er-Jahre-Hardrock-Variante. Wo steckt die neue Idee, die Frische? Zu finden ist sie weder in »Dragonheart« (Blood, Battle, Pain, Night, Fight, Black, Flames, Fire), noch in »Children Of The Night, Searching For The Light« - dieses sucht man leider vergeblich auf der Mini-CD.

Einzig »Evilzed« (unplugged) bringt etwas Abwechslung auf den Plattenteller. Wer jedoch auf Hardrock oder melodischen Metal im ursprünglichen Sinne steht, gerne Bands wie Scorpions hört und einfache Mitgröl-Texte mag, ist bei Dream Evil bestens aufgehoben. Darüber hinaus kann er sich im »Children ...«-Videoclip von den Poser-Fähigkeiten der Soft-Rocker überzeugen. (nat)

   

Dragon Slayer
(2001, Century Media/SPV 727701802220)

Klischee, ick hör dir nicht trapsen, sondern in meterhohen Sprüngen daherhüpfen. Auf dem Debüt greifen die Schweden um Fredrik Nordström zu Fantasy-Cover und Texten: »Take a Horse And Ride It Fast … Kill The Beast« – ein wahres Fest für Hobby-Schwertschwinger.

Diese Verpackung weggerissen, enthüllt »DRAGON SLAYER« einige ordentliche Stücke: »In Flames You Burn« überrascht nach einem ruhigen Anfang mit einer angriffslustigen Fortsetzung, bei »The Chosen Ones« fiedeln die Streicher des Göteborger Philharmonischen Orchesters zu fast ABBA-ähnlichem Chorgesang. Gut, sämtliche Refrains sind simpel gehalten (garantiert mit einem Promille noch mitsingbar), den Sound haben Dream Evil auch nicht neu erfunden, doch musikalisch gibt es nicht viel zu meckern. (nat)



Neuheiten | CD-Rezensionen | Artikel | Service | Suche | Impressum

CD des Monats | Nach Genre | Nach Land | Nach Musiker | DVDs | Erweiterte Suche | Seite empfehlen

              


© 2000 - 2017, Design & Programmierung: Polarpixel