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Alle Rezensionen zu Cold Cold Ground
(Genre »Metal«, Land »Finnland«)

 

This Side of Depravity
(2011, Danse Macabre ?)

»THIS SIDE OF DEPRAVITY« erschien in der finnischen Heimat bereits am 18. August 2010; nun ist das Debüt von Cold Cold Ground via Danse Macabre auch in Deutschland auf dem Markt. Die Frage ob und warum sich das Quartett nach einem Tom Waits-Song benannt hat, bleibt noch offen. Fest steht dagegen: Gegensätzlicher könnte ihre Musik kaum sein. Das blutverschmierte Killerhäschen Mr. Bunny (Gitarre), Sänger Hauptmann D, Basser NooZ und Schlagzeuger Monsieur Beau explodieren in einem wilden Mix aus Industrial, Punk und Filmmusik, garniert mit einem Hauch finnischer Melancholie.

Der Opener »You Will Break« startet als tanzbares Industrial-Stück wandelt sich zum melodischen Rocker samt typisch finnischem Gesang. Sehr viel aggressiver wüten die Helsinkier durchs anschließende »Pigs«, das sie mit sehr bissigen Zeilen beenden: »And The World Is A Pigstay Where We Eat One Another, God's One Great Big Family And The End Of Charity«. Tempowechsel, der Stilmix und vor allem die facettenreiche Mikroleistung, inklusive Sprechgesang und Gast Tapio Wilska (Ex-Finntroll) halten die Spannung in den zehn Songs aufrecht. Der Kapelle gelingt es auf ihrem Debüt eigenständig zu bleiben, und ohne Füller auszukommen – was vielleicht mit an der kurzen Spielzeit von nur knapp 37 Minuten liegt. Wer innovative Industrial-Klänge sucht, hat sie mit Cold Cold Grounds »THIS SIDE OF DEPRAVITY« gefunden – der Nachfolger wird mit Spannung erwartet. (nat)



Siehe auch:
Finntroll

 Cold Cold Ground: This Side of Depravity

Offizielle Website

Offizielle Website      www.coldcoldground.com



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