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Alle Rezensionen zu Syntaks
(Genre »Pop«, Land »Dänemark«)

 

Nachtblende
(2011, Parallax Sounds PS21)

Für die Hauptrolle in Andrzej Żuławskis »NACHTBLENDE« über Liebe, Tod und Pornografie erhielt Romy Schneider einen César. 1975 als Skandal abgetan, gilt das barocke Psycho-Melodram heute als eines von Romys besten Werken. Was aber hat das dänische Duo Syntaks mit diesem Film zu tun? Welchen Hintergrund hat die Entscheidung, ihr viertes Album (das zweite als Duo) nach dem Day-for-Night-Filter zu benennen? Vermutlich ist all das so beliebig wie die Musik selbst.

Fünfzehn Stücke lang suchen Syntaks nach einer Identität. Viele verhallte, fast ausschließlich textfreie Frauenseufzer (von »Sängerin« Anna Cecilia), uninspirierte Elektro-Rhythmen und Echo-Gitarren dominieren diesen selten geglückten Versuch, Dream Pop (Cocteau Twins) und Shoegazer Rock mit Wave und Indie-Elektro à la Seefeel und Boards Of Canada zu verschmelzen. Auch wiederholtes Hören offenbart leider keine neuen Aspekte. Mit rund 68 Minuten ist die Platte zudem bei weitem zu lang geraten. Ganz eindeutig fehlte ein strukturierender und fordernder Produzent. Die Songs bleiben Skizzen und mäandern im Murks der Klangspielereien. Nur hin und wieder, vor allem im letzten Drittel, gelingen ein paar schöne Gitarrensounds. (ijb)

 Syntaks: Nachtblende



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