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Alle Rezensionen zu Ola Gjeilo
(Genre »Klassik«, Land »Norwegen«)

 

Ola Gjeilo: Stone Rose
(2007, 2L 2L48SACD)

Vor nicht allzu langer Zeit wurde Ola Gjeilo bereits als aufgehender Stern am Klassik-Himmel gefeiert, ganz so gewaltig sollte man ihn vielleicht doch nicht mit Vorschusslorbeeren bewerfen. »STONE ROSES« jedenfalls ist nicht wirklich sensationell, hat aber gewiss Qualitäten.

Irgendwo zwischen lieblichen Jazz, sanften Pop, schmeichelnde Klassik und geschmackvolle Kammermusik kann man diese CD schubladisieren. Gelegentlich wird der Norweger (Jg. 1978) von Tom Barber (Flügelhorn), David Coucheron (Violine) und/oder Johannes Martens (Cello) unterstützt, die meisten Stücke sind jedoch für Piano allein geschrieben. Das klingt manchmal nach Keith Jarrett und manchmal nach Richard Clayderman, Gjeilo selbst benennt New York als Inspiration für die meisten Kompositionen. Das wiederum ist schwer nachzuvollziehen, auch auf den Video-Clips zu mehreren Stücken sind eher verschneite Landschaften zu sehen denn pulsierendes Leben in Manhattan. À propos Schnee: wenn man spätabends im Winter nach Hause kommt und sich einen leckeren Süßholz-Holunder-Tee zum Aufwärmen macht und sich auf die Couch setzt, dann kann Ola Gjeilo richtig entspannend wirken. Kocht das Wasser für die Wärmeflasche schon? (tjk)

Ola Gjeilo: Ola Gjeilo: Stone Rose

Offizielle Website

Offizielle Website      www.olagjeilo.com

 

Ola Gjeilo: Piano Improvisations
(2012, 2L/Musikkoperatørene 2L-082-SABD / -LP)

Hier muss man ein wenig vorsichtig sein: Mit dem Titel »Piano Improvisations« und ein und demselben Cover veröffentlichte 2L zwei verschiedene Alben. Während die Vinylversion sechs neue Improvisationen und sechs Stücke des aus Kompositionen bestehenden Debütalbums »Stone Rose« zu einer Art »Mini-Best-of« zusammenstellt, enthalten die digitalen Formate und Tonträger (darunter die SABD, die Super Audio Blu-ray Disc) 18 neue Stücke bzw. diesmal spontane Improvisationen.

Die LP klingt wahrlich gut, präsent und rund, vor allem Seite 1, und das kommt der Musik sehr zugute. Auch sind die neuen, freien Stücke deutlich besser als die oftmals sehr netten, wenig substanziellen »STONE ROSE«-Arbeiten. Obwohl: Erinnert man Gjeilos eindrucksvolle Beiträge der »Magnificat«-CD, so bleibt die Frage: Wie viel improvisiert wurde hier eigentlich?

Zwar sind viele der Stücke in einem Take aufgenommen, doch nehmen ein paar von ihnen eigene Chorwerke als inspirativen Ausgangspunkt, »Ubi Caritas«, »Tota Pulchra Es« und »Prelude«. Keine schlechte Idee. Noch besser war des Produzenten Lindbergs Idee, in mehreren Pianos zwei oder drei Schichten aus verschiedenen Spielpositionen »übereinander« zu improvisieren, wodurch der Surround-Sound dann auch geschickt zur Entfaltung kommt. Nichtsdestotrotz überzeugt wie schon erwähnt hier auch der runde und warme Klang auf dem hervorragend gemasterten Vinyl.

Wertung des Albums »Piano Improvisations« (Klang und Interpretation): ******
Wertung der LP-Version (Repertoirewert und Interpretation): **** (sowie s.u.) (ijb)

Ola Gjeilo: Ola Gjeilo: Piano Improvisations

Audio-Link Video-Link Offizielle Website

Offizielle Website      www.olagjeilo.com



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