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Alle Rezensionen zu The Third And The Mortal
(Genre »Rock«, Land »Norwegen«)

 

Memoirs
(2002, Prophecy/Soulfood Pro 048)

Mit dem vierten Album nahm die norwegische Band eine musikalische Kurskorrektur vor. Plötzlich tauchen Loops auf, die im TripHop-Takt tuckern; plötzlich fühlt man sich in die musikalische Welt von Portishead, Goldfrapp, Massive Attack oder gar David Bowie versetzt. Vorbei sind die Gothic-Träumereien und Avantgarde-Experimente früherer Alben: Jetzt regiert versponnener – das Wortspiel sei erlaubt – Trip-Rock.

Auch das Sängerinnen-Karusell ist weiter rotiert: Statt Kari Rueslåtten und Ann-Mari Edvardsen bedienen sich die zum Quartet geschrumpften Mortals aus einem großen Gastmusiker-Pool, wo besonders Sängerin Kirsti Huke Akzente setzt. Das groovt und lässt Tagträume reifen; das zischt, blubbert und rockt, um sich im nächsten Moment wieder in surreal-unheimlichen Keyboard-Sphären zu verlieren. Das ist feinste »Music Noir«. Oder – je nach Standpunkt – dunkler Chill-Out für Hörer mit Hirn. (peb)



Siehe auch:
Kari Rueslåtten
Atrox
Tactile Gemma
Lumsk


Zum Artikel über The Third And The Mortal

The Third And The Mortal: Memoirs

Offizielle Website

Offizielle Website      mortal.info

   

In This Room
(1997, Voices Of Wonder VOW 059)

The Third And The Mortal – mehr als eine Modeerscheinung, wie der experimentellere Nachfolger des vielbeachteten »PAINTING ON GLASS« bestätigt. Nach der Trennung von Sängerin und Gründungsmitglied Kari Rueslatten orientierten sich die Norweger neu: Sie spielen mit elektronischen Elementen und Samples, entfernen sich vom gewöhnlichen Rock-Sound.

Abgehoben, vertrackt und jenseits aller aktuellen musikalischen Mode, erschaffen sie ihre eigenen Klangwelten um die Stimme Ann-Mari Edvardsens. In der Konsequenz entstehen jazzige Stücke wie »So Pure« oder bizarre, Synthesizer-gesteuerte Tonabfolgen in »Sophisticated Vampires«. (nat)

   

Painting On Glass
(1996, Voices Of Wonder VOW 051)

Auf ihrer zweiten Scheibe probieren, fantasieren und improvisieren die Musiker: Verborgen hinter diabolischen Gitarren klagt ein verlorener Bläser im Hintergrund, klimpert ein verträumtes Piano oder schweben zarte Streichermelodien durch den Äther.

Einen phantastisch homogenen Klangteppich weben die Nordlichter da, verknüpfen die gewohnt düstere Stimmung mit pompösen Momenten oder flechten die Tarzan-Schreie der neuen Sängerin Ann-Mari Edvardsen in leise, getragene Partien ein – Hörbeispiel: »Persistant And Fleeting«.
»PAINTING ON GLASS« beinhaltet alles, was die Band so außergewöhnlich macht. (nat)

   

Tears Laid In Earth
(1994, Voices Of Wonder VOW 041)

Mit ihrem Debüt entwickeln die Norweger eine bisher nicht da gewesene Verbindung aus der glockenhellen Frauenstimme Kari Rueslattens mit atmosphärisch-melancholischem Metal-Wave-Rock. Prompt finden sich unzählige Imitatoren ... und andere Bands, wie die niederländischen The Gathering, steigen die Erfolgsleiter hoch.

Ausgeschmückt durch klassische und Folk-Komponenten dominiert auf »TEARS LAID IN EARTH« die – oft als typisch nordisch verschrieene – düstere Grundstimmung, etwa beim krönenden Ausklang »Oceana«: Von unheimlichen Keyboardklängen umflutet, klingt er stark unmelodiös, da mehrere Gesangslinien Karis parallel ertönen. (nat)



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