Zur Hauptseite
Diese Seite empfehlen Neuheiten Artikel Service Suche Impressum

Alle Rezensionen zu Mercenary
(Genre »Metal«, Land »Dänemark«)

 

11 Dreams
(2004, Century Media/SPV 77496-2)

Keyboardgeschwängerte Luft entführt den Hörer ins Reich der Düsternis – oder war's doch der »See der dunklen Begierden«? Nachdem er diesen, ohne zu ertrinken, durchschwommen hat, lauern im »World Hate Center« schon eine extrem harte Bassdrum, böse Vocals und wieselflinke Gitarren auf ihn. Die so häufig angewandte Gegenpol-Kombination aus Melodie und Aggression durchzieht die kompletten »11 DREAMS« der dänischen Söldner.

Doch bevor Anno 2002 die zusätzliche, cleane Stimme von Sänger Mikkel Sandager und sein Bruder Morten an den Keyboards zur ehemaligen Vier-Mann-Band stießen, standen die beiden Songwriter Kral (Bass, Gesang) und Jakob Molbjerg (Gitarre) nebst Schlagzeuger Mike Park und Gitarrist Martin Buus Pate für melodischen Death und Trash. Quintessenz: Komplexer Gesang, symphonische Melancholie und kraftvolle Melodien dürften auch Fans von Nevermore, Angel Dust, Evergrey und Into Eternity gefallen. (nat)



Siehe auch:
Evergrey

 Mercenary: 11 Dreams

Offizielle Website

Offizielle Website      www.mercenary.dk

   

Architect Of Lies
(2008, Century Media/SPV 9977732)

Der wesentlichste Unterschied zum Vorgänger »THE HOURS THAT REMAIN«: Zu Mikkel Sandagers klarem, fast powermetalartigem Gesang spuckt Basser René Pedersen in wachsendem Maße derbe Töne ins Mikro. Brüderlich teilen sich die beiden Dänen auf »ARCHITECT OF LIES« den Gesangsanteil. Ingesamt hämmert der Fünftling deutlich härter aus den Boxen. Satte, erdige Riffs plus wummerndes Schlagzeug gepaart mit melodischen Keys und Gitarren katapultieren das Album in die Melodic Death-Ecke.

Man führe sich nur den Opener sowie den anschließenden »Bloodsong« zu Gemüte – bevor es der Sixpack mit »Embrace The Nothing« gemächlicher angehen lässt. Noch schwermütiger werkeln Mercenary in »Isolation (The Loneliness In December)«, einem mit saftigen Riffs untermalten Piano-Melancholiker. Freunde härterer Töne à la Soilwork finden ihr Zuhause bei »I Am Lies«. Probehören empfiehlt sich. (nat)



Siehe auch:
Soilwork

   

The Hours That Remain
(2006, Century Media/SPV 77596-2)

Was passierte seit »11 DREAMS« im Jahre 2004? Bandgründer, Songwriter, Bassist, Background-Grunzer Henrik »Kral« Andersen verließ im März 2006 die Band; ihn ersetzt zwei Monate später René Pedersen. Auf dem gut einstündigen Viertling knurrt Sandager nun gezwungenermaßen auch die tiefen Töne ins Mikro. Was bleibt? Mercenary ihrem Stil treu: Blastbeats feuernder Death trifft auf gelungene Melodien.

Was ist neu? Die Gitarristen ordnen sich dem Gesang stärker unter, (Keyboard)melodien gewinnen noch mehr an Gewicht, kaum ein Track dauert kürzer als fünf Minuten – und Marcus Bischoff von Heaven Shall Burn plus Soilworks Björn Strid leihen »THE HOURS THAT REMAIN« ihre Stimmen. PS: Die Limited Edition packt noch eine etwa zweistündige Bonus-DVD obendrauf. (nat)



Siehe auch:
Soilwork



Neuheiten | CD-Rezensionen | Artikel | Service | Suche | Impressum

CD des Monats | Nach Genre | Nach Land | Nach Musiker | DVDs | Erweiterte Suche | Seite empfehlen

              


© 2000 - 2014, Design & Programmierung: Polarpixel