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Alle Rezensionen zu Omnium Gatherum
(Genre »Metal«, Land »Finnland«)

 

Years In Waste
(2004, Nuclear Blast NB 1357)

Omnium Gatherum aus Rentierhausen basteln aus bestehenden Splittern ihre eigene Klangwelt: Die 1996 in Karhula gegründete Truppe vermengt die Traurigkeit Katatonias mit At The Gates-Groove, kombiniert Children Of Bodoms Keyboard-Sound mit traditionellen Metal-Elementen der 80er im Stile Iron Maiden/Judas Priest. Das Ergebnis reicht vom progressiven ersten Track »The Fall Went Right Through Here« über das aggressive »It's A Long Night« bis zum alles andere als besinnlich-stillen »Gravesilence«.

Die flinken Gitarrenläufe Markus Vanhalas und Harri Pikkas, gestärkt durch Jarmo Pikkas rohe Drums sowie Janne Markkanens solide Bassarbeit lockert Keyboarder Jukka Perälä auf. Kritikpunkt: Antti Filppus Immunität gegen Tempiwechsel: Sein Gegrunze dümpelt monoton vor sich hin. Das Sextett befindet sich auf dem aufsteigenden Ast; Liebhaber oben genannter Bands sollten den Finnen zumindest ein Ohr leihen. (nat)



Siehe auch:
Katatonia
Children Of Bodom


Zu den aktuellen Tourterminen von Omnium Gatherum

 Omnium Gatherum: Years In Waste

Offizielle Website

Offizielle Website      www.omniumgatherum.org

   

Beyond
(2013, Lifeforce Records LFR132-2)

Omnium Gatherums »BEYOND« erscheint, wie der irgendwie an mir vorbeigegangene Vorgänger »NEW WORLD SHADOWS«, erneut via Lifeforce Records. – und ist zugleich die Bandpremiere für den neuen Gitarristen Joonas Koto (To/Die/For, Malpractice) sowie Bassisten Erkki Silvennoinen (Amoral, Ari Koivunen, De Lirium's Order). Etwas irritierend wirkt das eröffnende, zur Hälfte akustische Instrumental »LuoTo«, das so gar nicht zum anschließenden »The New Dynamic« der Melodic Deather passt, ähnliche (Akustik-)Takte tauchen sonst nur in »Formidable« auf.

Ansonsten dominieren den 57-Minüter starke Riffs und melodiöse Passagen im dynamischen Wechselspiel, anständige Rhythmik und guter, variabler Gesang Jukka Pelkonens, der sich in der Ballade »Who Could Say« im cleanen Bereich voll entfalten kann. Mit dem fast elfminütigen, ruhigen – und leider etwas zu lang gezogenen – »White Palace« beenden die Finnen das Album. Fazit: Ordentlich – aber nicht sensationell. (nat)



Siehe auch:
To/Die/For
Malpractice
Amoral
De Lirium's Order

   

The Redshift
(2008, Candlelight CANDLE192CD)

Omnium Gatherum sind tatsächlich immer noch bei Candlelight – und anscheinend hat dieser Hauch Kontinuität der Band gut getan: Auf dem Studio-Viertling »THE REDSHIFT« entwickeln die Finnen (endlich) ihren eigenen Stil: Melodischer Death Metal mit thrashigen Riffs, anregenden (Gitarren)Melodien und gekonnter Keyboard-Deko. Die elf Stücke sind ausgefeilt, vielseitig arrangiert, bleiben meist im Midtempo-Bereich – aber mit ordentlich Zug nach vorn und einigen heftigen Akzenten (»Chameloen Skin«).

Dan Swanö (Edge Of Sanity, Katatonia) verpasste der Produktion den letzten Schliff; klanglich gibt's also absolut nichts auszusetzen. Einen Makel hat der 48-Minüter leider (noch): Der Gesang von Jukka Pelkonen zeigt gerade in der ersten Hälfte der Scheibe einige Schwächen. Zum einen passt er nicht immer zur Musik, zum andern wirkt er häufig zu monoton. (nat)



Siehe auch:
Edge Of Sanity
Katatonia

   

Stuck Here On Snakes Way
(2007, Candlelight Candle172CD)

Nach Rage Of Achilles und Nuclear Blast sind Omnium Gatherum mit ihrem Drittling nun bei Candlelight Records gelandet. Die Band irrt nicht nur von Label zu Label, sie irrt auch durch sämtliche Spielarten des Metals, siehe »YEARS IN WASTE«. Auf dem Nachfolger spielt der Sechser, nun mit dezenterem Keyboardeinsatz, überwiegend melodischen Death mit Thrash-Anleihen, streift dabei mal Gothic wie in »Just Signs« oder liebäugelt mit Minimal-Industrial in »A-Part Of God«.

Abgesehen von der immer noch zu eintönigen Mikroleistung – trotz des neuen Fronters Jukka
Pelkonen – ist das Ragout aus »Schon-mal-irgendwo-gehört« der Schwachpunkt der Band. Fazit: originell, aber nicht originell genug; gut, aber nicht gut genug – für eine bessere Bewertung. Warten wir mal den Viertling ab ...bei welchem Label auch immer. (nat)

   

Spirits And August Light – Steal The Light
(2004, Nuclear Blast 126855)

Die EP »STEAL THE LIGHT« erschien 2002, im nächsten Jahr folgt via Rage Of Achilles das Debüt »SPIRITS AND AUGUST LIGHT«. Wiederum ein Jahr später veröffentlicht Omnium Gatherums neues Label Nuclear Blast beides zusammen, aber in umgekehrter Reihenfolge, auf einem Silberling. Zäumen wir das Pferd von hinten auf: Die letzten fünf Songs, alias die ehemalige EP, haben einfach alles. Sie tänzeln virtuos zwischen hitzigen Ausbrüchen und makellosen Melodien, gekleidet im genau richtigen Klanggewand turnen sie von gemächlichen zu feurigen Passagen. Und: Die Ur-Versionen von »Wastrel« plus »Sons Of Thoughts« schlagen die Neuaufnahmen für »SPIRITS…« um Längen.

Das Debüt (somit auch diese Scheibe) startet mit dem trotz Keys à la Bodom leicht thrashigen »Writhen«. Die melodische Death-Maschine der Finnen läuft auf Hochtouren, erzeugt trotz komplexer Strukturen höchst einprägsame Momente. Leider nicht mehr auf die gesamte Dauer, wie noch auf der EP. Doch mit »The Perfumed Garden«, »The Emptiness Of Spirit« oder »Amor Tonight« haben Omnium Gatherum ein paar echte Granaten im Gepäck. Fazit: Begnadete EP, zwischen mittelprächtigen und ebenfalls begnadeten Parts auf dem Debüt. (nat)



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