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Alle DVD-Rezensionen zu Promised Land Of Heavy Metal
(Genre »Metal«, Land »Finnland«)

 

Promised Land Of Heavy Metal
(2009, Double Vision DV 6006)

Metal-Messen in Kirchen, freier Eintritt für die Generation 65+ beim Tuska-Festival, Metal via Radio in öffentlichen Bussen: In Finnland, dem »PROMISED LAND OF HEAVY METAL« ist Metal Mainstream. Warum?
Die Filmemacher Kimmo Kuusniemi und Tanja Katinka Karttunen machen sich auf die Suche nach Antworten. Die Dokumentation der beiden in Großbritannien lebenden Finnen zeigt die Geschichte und Philosophie des Heavy Metal, von den Anfängen im heimischen Untergrund bis zu den heutigen »Exportschlagern« wie Nightwish.

Dabei kommen nicht nur bekannte finnische Musiker wie Marco Hietala (Nightwish, Tarot), Ville Valo (HIM) oder Mr. Lordi (Lordi) zu Wort, sondern auch ein Psychiater, ein Theologe – und Tarja Halonen. Ja, richtig gelesen: Die finnische Präsidentin Tarja Halonen. Diese schüttelte nach Lordis legendären Grand-Prix /ESC-Sieg 2006 Mr. Lordi feierlich die Krallenhand – ich versuche mir gerade Angela Merkel an ihrer Statt vorzustellen. Keine Chance.
Lordi, ein Meilenstein in der Geschichte finnischen Metals, inspirierten auch die Metal-Messen. Wie sagt der Pfarrer in der Helsinkier Temppeliaukkiokirkko (Felsenkirche) so schön, auf die Wand deutend: »This is: Hard! Rock! Hallelujah!«

Doch bis dahin war es ein langer Weg: Erzähler und Interviewer Kimmo Kuusniemi gehörte als Gitarrist der Band Sarcofagus – in der die Regisseurin Tanja Katinka Karttunen sang – selbst zu Suomis Metallern der ersten Stunde. Inzwischen leben beide seit vielen Jahren in Großbritannien, haben also trotz finnischer Nationalität den Blick eines Außenstehenden und führen alle Gespräche auf Englisch. Sie nähern sich dem Thema aus den verschiedensten Blickwinkeln, sprechen mit einem Psychologen, besuchen eine Metal-Messe in Hel(l)sinki ebenso wie die Finnish Metal Expo oder das Tuska Festival.

Das Bonusmaterial (sämtliche Interviews in ausführlicher Länge) ist üppig, dauert länger als die eigentliche, bereits mehrfach im staatlichen finnischen Fernsehen gezeigte Dokumentation.

Anschauen, es lohnt sich. Promised Land Of Heavy Metal – Perkele! (nat)



Siehe auch:
Nightwish (CD-Rezension)
HIM (CD-Rezension)

Metallimessu (CD-Rezension)

Lordi (CD-Rezension)


 Promised Land Of Heavy Metal: Promised Land Of Heavy Metal

Offizielle Website      www.promisedlandofmetal.com

 

Promised Land Of Heavy Metal
(2011, Cyclone Empire CYC 053-7)

Zwei Jahre hat es gedauert: Jetzt ist »PROMISED LAND OF HEAVY METAL« in fast ganz Europa plus Neuseeland/Australien via Cyclone Empire erhältlich. Die überarbeitete Version bietet jetzt auch Untertitel auf Deutsch, Englisch, Finnisch, Spanisch, sowie eine finnische-Metal-bands-Landkarte im Booklet. Als Extra packen die Macher außerdem eine 80-minütige CD dazu, von Sarcofagus bis Amorphis.

Metal-Messen in Kirchen, freier Eintritt für die Generation 65+ beim Tuska-Festival, Metal via Radio in öffentlichen Bussen: In Finnland, dem »PROMISED LAND OF HEAVY METAL« ist Metal Mainstream. Warum?

Die Filmemacher Kimmo Kuusniemi und Tanja Katinka Karttunen machen sich auf die Suche nach Antworten. Die Dokumentation der beiden in Großbritannien lebenden Finnen zeigt die Geschichte und Philosophie des Heavy Metal, von den Anfängen im heimischen Untergrund bis zu den heutigen »Exportschlagern« wie Nightwish.

Dabei kommen nicht nur bekannte finnische Musiker wie Marco Hietala (Nightwish, Tarot), Ville Valo (HIM) oder Mr. Lordi (Lordi) zu Wort, sondern auch ein Psychiater, ein Theologe – und Tarja Halonen. Ja, richtig gelesen: Die finnische Präsidentin Tarja Halonen. Diese schüttelte nach Lordis legendären Grand-Prix /ESC-Sieg 2006 Mr. Lordi feierlich die Krallenhand – ich versuche mir gerade Angela Merkel an ihrer Statt vorzustellen. Keine Chance.

Lordi, ein Meilenstein in der Geschichte finnischen Metals, inspirierten auch die Metal-Messen. Wie sagt der Pfarrer in der Helsinkier Tempeliaukkiokirkko (Felsenkirche) so schön, auf die Wand deutend: »This is: Hard! Rock! Hallelujah!«
Doch bis dahin war es ein langer Weg: Erzähler und Interviewer Kimmo Kuusniemi gehörte als Gitarrist der Band Sarcofagus – in der sie Regisseurin Tanja Katinka Karttunen sang – selbst zu Suomis Metallern der ersten Stunde.

Inzwischen leben die Beiden seit vielen Jahren in Großbritannien, haben also trotz finnischer Nationalität den Blick eines Außenstehenden und führen alle Gespräche auf Englisch. Sie nähern sich dem Thema aus den verschiedensten Blickwinkeln, sprechen mit einem Psychologen, besuchen eine Metal-Messe in Hel(l)sinki ebenso wie die der Finnish Metal Expo (2008) oder das Tuska Festival (2007).

Das Bonusmaterial (sämtliche Interviews in ausführlicher Länge) ist üppig, dauert länger als die eigentliche, bereits mehrfach im staatlichen finnischen Fernsehen gezeigte Dokumentation. Anschauen – es lohnt sich. Promised Land Of Heavy Metal – Perkele!

Die beigelegte CD bietet 80 Minuten finnischen Hardrocks und (Heavy) Metals. Den Anfang machen wenig überraschend zwei Sarcofagus-Stücke, gefolgt von der Kimmo Kuusniemi-Band. Genug der Eigenwerbung. Nach einem weiteren Ausflug in die finnische Metal-Frühgeschichte mit Tarots »Wings Of Darkness« (1986) und »Helsinki« von O.S.S.Y (1986) treten die brachialen Black Metallern Horna den Hörer gnadenlos ins neue Millennium. So böse klingen sonst nur Enochian Crescent auf dieser Scheibe; ebenfalls Vertreter der härteren Spielart sind Mokoma plus Stam1na, wogegen Nightwish die sanfteren Gemüter bedienen. Als Abgeordnete der Spaßabteilung mit dabei: Korpiklaani.

Die Auswahl der Bands erschließt sich mir nicht wirklich – und die Reihenfolge der 20 Songs erst recht nicht: Willenlos willkürlich reihen die Produzenten Stile und Jahreszahlen aneinander. Timo Rautiainen & Trio Niskalaukaus, Wintersun, Before The Dawn, Ghost Brigade, Black Sun Aeon, Amorphis, …

Wieso keine Stück der Exportbands wie Apocalyptica, Children Of Bodom, HIM oder von Ensiferum, Finntroll, Insomnium, Kalmah, Kotiteollisuus, Moonsorrow, Norther, Poisonblack, Sentenced, Sonata Arctica, Turisas, Turmion Kätilöt, Waltari? (nat)



Siehe auch:
Horna (CD-Rezension)
Amorphis (CD-Rezension)

Mokoma (CD-Rezension)

Timo Rautiainen (CD-Rezension)


 Promised Land Of Heavy Metal: Promised Land Of Heavy Metal

Offizielle Website      www.promisedlandofmetal.com



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