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Alle Rezensionen zu To/Die/For
(Genre »Rock«, Land »Finnland«)

 

Samsara
(2012, Massacre Records MASCD0785)

To/Die/For gibt es noch – oder wieder? Sechs Jahre nach »WOUNDS WIDE OPEN« und diverse Besetzungs-/ Plattenfirmenwechsel später veröffentlichen die Finnen »SAMSARA« via Massacre Records. Noch dabei ist Gründungsmitglied / Sänger Jarno »Jape« Perätalo, wieder dabei sind die Gitarristen Juha-Pekka »Juppe« Sutela / Antti-Matti »Antza« Talala (Ex-Eternal Tears of Sorrow, Ex-Kalmah) und Keyboarder Jussi-Mikko »Juska« Salminen; neu ist die Rhythmustruppe: Bassist Eza Viren plus Schlagzeuger Matti Huopainen. Alles klar?

Musikalisch hat sich bei den Gothic Rockern nicht viel geändert: 52 Minuten kombiniert das Sextett entspannte Gitarrenmelodien mit harten Rhythmen plus kratzig-heiserem Gesang in keyboardgeschwängerter Luft. Mal im Sentenced-Gewand (»Kissing The Flame«), mal mit Akustikgitarren (»Damned Rapture«, »Death Comes In March«) aber immer melancholisch, zwischen ausnahmsweise rockig (»Hail Of Bullets«) und psychedelisch (»Oblivion:vision«). Der obligatorische Cover-Song stammt diesmal von Iggy Pop:»Cry For Love«.

Fazit: Der Fan kann sich ebenso gut den vorherigen Longplayer zu Gemüte führen – oder den davor, oder den davor, oder ... (nat)



Siehe auch:
Eternal Tears of Sorrow
Kalmah
Sentenced

 To/Die/For: Samsara

Offizielle Website

Offizielle Website      www.myspace.com/tdfrocks

   

Wounds Wide Open
(2006, Spinefarm SPI260CD)

Wer braucht diesen Fünftling? Der Fan kann sich ebenso gut die vorherigen Longplayer zu Gemüte führen. Neulingen bietet »WOUNDS WIDE OPEN« neunmal typischen 08/15-Gothicrock; dazu kommt der obligatorische Coversong alias Ozzys »I (Just) Want You«.

Ja, natürlich beherrschen die Finnen ihre Instrumente: Die Gitarren schwellen zuweilen gar fast zu aufdringlich an, die Rhythmustruppe ergänzt die Melodien angemessen, einzig Jape Päretalos Gesang trifft sicherlich nicht jedermanns Geschmack. Dennoch erzeugen To/Die/For nur vorübergehend Stimmung, und selbst die Gastsängerin in »Liquid Lies« rettet nichts mehr: Sobald der letzte Ton verklungen ist, verpufft das eben Gehörte im Klang-Nirwana. (nat)

   

IV
(2005, Spinefarm SPI 222 CD)

Bandstreitereien folgen auf »JADED«: Fronter Jape gründet zusammen mit Ex-HIM Keyboarder Juska Salminen, Mika Ahtiainen, Santtu Lonka sowie Jarkko »Josey« Strandman (New Dawn Foundation) eine neue Truppe namens »Tiaga«. Nach einigem Hickhack machen Tiaga als die neuen To/Die/For weiter, während deren Rudimente Tonmi, Marko und Joonas als »Hate Frame« Thrash Metal fabrizieren.

Mit dem passend betitelten Viertling »IV« treten die Finnen aber immer noch nicht aus dem Schatten der anderen Gothicacts, ungeachtet der bis dato vielfältigsten Instrumentierung, einem Ohrwurm Marke »Little Deaths« oder Japes ungewohntem, schmerzlichen Ausbruch in »Chaotic Me«. (nat)

   

Jaded
(2003, Spinefarm Spi181CD 067899-2)

Sind To/Die/For zum Trio geschrumpft? Laut Booklet spielt Joonas Koto sämtliche Gitarren, Bass plus Keyboard stammen von Schlagzeuger Tonmi Lillman, während Sänger Jape abwechselnd singt und in Ville Valo Manier seufzend nach Luft schnappt. Der eingängige Opener »Dying Embers« verspricht einiges, doch schon fürs zweite Stück müssen Punkte abgezogen werden: Auf die missglückte Interpretation der Cutting-Crew-Hymne »(I Just) Died In Your Arms« aus den 80ern hat die Welt nicht wirklich gewartet.

Mehr Potential bergen die restlichen eigenen Stücke, wie etwa »Too Much Ain't Enough«, in dem Nightwishs Marco Hietala als grunzender Widerpart agiert – oder das kontrastreiche »Forever«. (nat)

   

Epilogue
(2001, Spinefarm SPI 114CD)

Konkurrenz für HIM im eigenen Land: Wurde die 1996 gegründete Combo mit ihrem Debüt »ALL ETERNITY« (1999) noch als HIM-Trittbrettfahrer betrachtet, so geht sie mit »EPILOGUE« auf Distanz. Musikalisch bewegt sich das Quintett in eine andere Richtung: Gelegentliche Violinenklänge, weiblicher Background-Gesang, Abstriche an der Gitarre und dafür reichlich Keyboards erzeugen genug Gothic-Feeling – ohne dass Sänger Jape Perätalo seiner Stimme (gekünstelte) Tiefe verleihen muss.

Die rockigen Tracks wie »Veiled« oder »Chains« lockern die manchmal fast zu eingängig-simplen, gefälligen Düsterhymnen auf. Ohrwurmcharakter hat der Opener »Crimson Twins«. Der Kouvola-Fünfer erhält prominente Unterstützung am Mikro von den Kollegen Tanya (Lullacry) – bei »Hollow Heart« – sowie Marco Hietala (Nightwish). Nur was am Ende der Scheibe das endlose Aneinanderreihen eines einzigen Riffs über Dutzende von Minuten soll, bleibt völlig schleierhaft. (nat)



Siehe auch:
HIM
Lullacry
Nightwish

   

All Eternity
(1999, Spinefarm SPI 90 CD)

Die Rockband »Mary-Ann« ändert mit dem Spinefarm-Vertrag 1999 ihren Namen und den Musikstil: Mit ihrem düsterrockigen Debüt werden To/Die/For zunächst in die Schublade »HIM-Plagiat« gesteckt, obwohl Perätalos teilweise zu monotoner Gesang dem Valos nicht wirklich gleicht. Sutelas/Kotos Geklampfe ähnelt dem Lindes, doch die Rhythmusabteilung der 1996 gegründeten Combo distanziert sich wiederum von ihren Landsmännern.

Gute Ideen zeigt das druckvolle »Live In You«, jedoch fehlen »ALL ETERNITY« richtige, emotionale Hits. Der Versuch eines gekonnten Spagats zwischen (Gothic)Rock und Pop erstarrt auf halbem Wege ... und zum Sandra-Cover »In The Heat Of The Night« möge sich besser jeder selbst eine Meinung bilden. (nat)



Siehe auch:
HIM



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