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Alle Rezensionen zu Fredrik Lundin Overdrive
(Genre »Jazz«, Land »Dänemark«)

 

Plays The Music Of Leadbelly – Belly Up
(2005, Stunt STUCD 04072)

Mit seiner 11-köpfigen Band Overdrive widmet sich der dänische Spitzen-Saxophonist dem längst verstorbenen Folk- und Blues-Giganten Huddie Ledbetter, genannt Leadbelly. Mit viel Phantasie und bunten Arrangements bringt Lundin sein grandioses Orchester zum Klingen und Swingen, zum Bluesen und Grooven – zwei Drummer (Emil DeWaal und Jonas Johansen), drei Posaunen, zwei Trompeten und Tuba nebst Gitarre (Krister Jonsson), Piano (Henrik Gunde) und Bass (Jens Kristian Uhrenholdt) sorgen für positive Power.

Jedes Stück widmet Lundin einem für seine Entwicklung bedeutendem Jazzmusiker (Mingus, Gil Evans, Clifford Jordan etc.) und integriert Einflüsse deren Stilistik in die Arrangements. Schon »Goodnight Irene« stampft südstaatlich daher und wird mit Per Jørgensens Gesang veredelt. Auch »Take This Hammer« atmet das Flair des Mississippi-Delta, Lundin spielt ein expressives Solo. Mit akustischer Gitarre beginnt »De Kalb Blues«, steigert sich langsam mit Drums und immer mehr Blech, Lundin spielt hier Querflöte und lässt das Stück ganz sachte dahinköcheln. Im folgenden »Ella Speed« kann die Band dann endlich die Sau rauslassen, Jonsson und Gunde spielen hier gegeneinander Solo, bis die Bläser mit geballter Kraft übernehmen. Ein Heidenspaß, diese grandiose CD! (tjk)



Siehe auch:
Ole Matthiessen
Per Jørgensen
Offpiste Gurus
Lundin Danemo Kvintet

Fredrik Lundin: Plays The Music Of Leadbelly – Belly Up

Offizielle Website

Offizielle Website      http://www.fredriklundin.com

   

Choose Your Boots
(2001, Sundance STUCD 01092)

Drei Jahre vor seinem Meisterwerk »BELLY UP« begab sich Fredrik Lundin mit Overdrive in die amerikanischen Südstaaten, musikalisch zumindest. Man möchte nicht glauben, dass diese Band statt aus New Orleans aus Kopenhagen stammt, so tief stecken die Stücke im Swamp, im Blues. Dr. John hätte sicher seine helle Freude!

Zwei Drummer, Bass, Jakob Karlzon am Piano und ein vorzüglicher Gitarrist (Krister Jonsson) bereiten einen enorm groovenden Boden für fünf Blechbläser und Lundin selbst, der wie häufig herrlich expressiv spielt und dies auch seinen Mitstreitern zugesteht. Kompositorisch zieht Lundin alle Register, die CD ist sehr abwechslungsreich und doch in sich schlüssig, die Arrangements stimmen, und es gibt tolle Soli. (tjk)



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