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Alle Rezensionen zu Zen Café
(Genre »Rock«, Land »Finnland«)

 

Idiootti
(1998, Fazer/Warner 3984-22798-2)

Wer ein Zen Café-Konzert besucht, findet sich in einem Meer voller T-Shirts mit dem Aufdruck »IDIOOTTI« wieder. Denn die Fans lieben sowohl das Shirt als auch zugehöriges zweites Album. Die finnische Kapelle, bestehend aus Sänger/Gitarrist Samuli Putro, Bassist Kari Nylander sowie Schlagzeuger Pete Parkkonen, singt ausschließlich in ihrer Muttersprache – und garantiert damit häufig enthusiastische Publikums-Chöre, wie beispielsweise beim Titeltrack.

Zwischen rockigen Stücken, wie dem stark gitarrenriff-betonten Opener »Palaa«, fast Sprechgesangtracks (»Mitä Me Tehtäis«) und Balladen – zum Abschluss säuselt Putro »Sateinen Aamu« ins Mikro – gleitet das Trio hin und her. Zwar gründete sich die Combo bereits anno 1992 in Turku, doch bis zum Debüt »ROMUNA« vergingen stolze fünf Jahre. Dafür legten sie anschließend fast jährlich nach. Der Bandname? Laut eigener Aussage inspirierte sie Robert M. Pirsigis Roman »Zen«. (nat)



Siehe auch:
Verschiedene: Suomirokkia 8
Samuli Putro

 Zen Café: Idiootti

   

Helvetisti Järkeä
(2001, Warner 8573-87089-2)

Der Viertling startet bedächtig, hypnotisch lullt der Titeltrack den Zuhörer ein. Ganz gemächlich ziehen Zen Café Tempo und Lautstärke an. Lässig groovt das dritte Stück »Tulis Nainen«, den Refrain kann sogar eine dem Finnischen absolut nicht mächtige Person sofort mitsingen.

Ein Dutzend Songs von nahezu akustischen Balladen über Percussion-unterlegte Stampfer bis zu (effektbehafteten) Gitarrenrockern stromern auf »HELVETISTI JÄRKEÄ« herum - und Sänger/Gitarrist Samuli meistert die ganze Bandbreite bravourös. Zwar besitzt kein Lied offensichtlichen Hitcharakter, doch nach mehrfachem Hören entwickelt sich so Manches zum Ohrwurm. (nat)

   

Ua Ua
(1999, Warner 3984-29144-2)

Ein Pluspunkt für den Namen und zugleich Opener des dritten Albums – solche Titel können sich vermutlich nur Finnen ausdenken. »UA UA« vereint alle bekannten Zutaten eines Zen Café-Cocktails: Da puckern die Bässe, grooven die Gitarren, hypnotisieren Melodien und Gesang. Die Turkuer variieren die Geschwindigkeit, dekorieren ihre eingängigen Refrains vereinzelt mit Effekten oder peppen den Geschmack mit Funk-Passagen auf.

Samuli verfällt wie auf »IDIOOTTI« sporadisch in Sprechgesang. Eine gelungene, unterhaltsame Mixtur, welcher man sich mit voller Aufmerksamkeit widmen oder die man ganz nebenbei genießen kann. Anspieltipps: »Ua Ua«, »Harri« »1-2-3«. (nat)



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