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Alle Rezensionen zu Pro-Seed
(Genre »Beats«, Land »Schweden«)

 

Second Lecture – Advanced Pro-Seedology
(2001, Artelier/Alive 9034-2)

Im Norden hat man einfach mehr Zeit, sogar die sonst so nervösen TripHop-Spezis an ihren Turntables. Auf ihrem zweiten Album scheren sich die drei Pro-Seed-Musiker – Chuck Mars an der Gitarre, Perkussionist Oddjob Ricard (der niemand anders ist Paatos-Drummer Ricard Huxflux Nettermalm) und Qom am Bass und laut Bookelt anderen »lebendigen« Dingen – immer noch keinen Deut um nahtlose Dancefloor-Tauglichkeit oder gar Kommerzialität.

Das Trio zelebriert in Anlehnung an Rockers Hifi vielmehr eine reichlich skurrile und von Brüchen durchsetzte Zeitlupenmischung aus Dub, Jazz und TripHop. Oder wie es ihre Plattenfirma formuliert: »Trip Wire, Camouflage-Jam, Rascals, Soil (maybe even mould) and deep, mellow tip-top-bottom«. Alles klar? Musik eben, die gerade recht kommt, wenn man ein paar Joints übrig hat einfach ein Faible für Überraschungen und Andersartigkeiten hat. (peb)



Siehe auch:
Verschiedene: Konst & Ramar
Oscar Danielson
Puckspony

 Pro-Seed: Second Lecture – Advanced Pro-Seedology

   

The Right Track EP
(EP, 2003, Vesper Records/Bonnier VESCD03002)

Sie haben sich eine kleine Pause gegönnt, die Reggaerocker von Pro-Seed alias Qom (Bass und anderes), Oddjob Ricard (Drums und anderes) sowie Chuck Mars (Gitarre und neuerdings Gesang). Und dann hat es auch nur für vier Songs gereicht – was aber entschieden besser ist, als nun unbedingt Füllmaterial drum herum zu stopfen. So also hält man eine Handvoll hübscher Songs in der Hand, die sehr konzentriert daher kommen, verlor sich doch das Trio zuweilen arg in mancher Spielerei.

»Smell The Cancer« ist ein kleines, böses Rootsreggae-Stück, »Spocktown Rock« könnte für eine Gruselgroteske geschrieben sein, »In The Grotto« wieder versammelt kurze, helle Gitarrenschlenker am Froschteich, während Chuck den Titelsong hemmungslos vernuschelt. Is' also was für Spaßvögel, das Ding. (frk)

   

Acoustic Agenda
(2001)

Dub mit hohem Live-Anteil. Im Vergleich zur britischen Konkurrenz grooven Pro-Seed noch ausgefallener, phantasievoller und verliebter in Stereo-Echos - echt cool. (peb)



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