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Alle Rezensionen zu Arild Andersen Group
(Genre »Jazz«, Land »Norwegen«)

 

Electra
(2005, ECM/Universal 1908)

Der Bassist Arild Andersen hat sich schon immer gerne mit Mythen wie klassischen Stoffen beschäftigt – sei es mit dem mysteriösen Atlantis im Norden namens Hyperborean oder Sigrid Unsets Novelle »Kristin Lavransdatter«. Nun hat er sich sowohl zeitlich wie räumlich noch weiter von seiner Heimat entfernt und widmet sich der griechischen Tragödie »Elektra« des Sophokles: eine Auftragsarbeit im Rahmen der auch kulturellen Feierlichkeiten zur Olympiade in Athen. 18 Szenen – so schlicht nennt er seine musikalische Dramatisierung, die einerseits auf Rhythmisierung setzt und zugleich der griechischen Vocalistin Savina Yannatou viel Raum lässt.

Es ist eine ernste Produktion geworden, die entsprechend Konzentration bei gleichzeitiger Gelassenheit verlangt und einen im Gegenzug im dritten oder vierten Schritt belohnt: für den Moment, in dem man den satten und ein wenig stoischen Bass Andersens mit den hellen und zuweilen fordernden Stimmen von Yannatou und ihren Mitsängerinnen zu vereinen weiß. Wobei gesagt werden darf, dass sich Andersen einen äußerst kompetenten Kreis von Unterstützern aufgebaut hat, als da wären Arve Henriksen, Eivind Aarset, Nils Petter Molvaer ... (frk)



Siehe auch:
Arild Andersen
Arve Henriksen
Eivind Aarset
Nils Petter Molvær

Arild Andersen: Electra

Offizielle Website

Offizielle Website      www.arildandersen.com



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