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Alle Rezensionen zu Petri Hakala & Markku Lepistö
(Genre »Folk«, Land »Finnland«)

 

Nordic Route
(2020, Rapusaari Records RAPU 004)

15 Jahre nach dem grandiosen Erstling machen Petri Hakala und Markku Lepistö mal wieder eine Duo-CD, wer hätte das gedacht - oder aber bezweifelt? Seit 1997 spielen der Mandolinist und der Akkordeonist zusammen, da konnte man mit einer neuerlichen Duo-CD durchaus rechnen. Die beiden Großmeister der akustischen Musik haben in der Zwischenzeit natürlich mit unterschiedlichsten Kollegen unterschiedlichste Musik gemacht, wobei Lepistö etwas auffälliger unterwegs war als Hakala. Beiden ging es als Duo immer darum, Klang und Tradition ihrer Instrumente mit den Freiheiten des Duo-Spiels zu verknüpfen, dabei streckten sie ihre Fühler in die ganze Welt aus, ohne die nordische, die finnische Variante zu vergessen.

»NORDIC ROUTE« versammelt Einflüsse aus aller Welt: Es finden sich Reels, Schottische und Walzer, dazu jeweils ein Tango, Hambo und Milonga. Doch alle elf Stücke sind Originalkompositionen von Hakala respektive Lepistö. Deren Meisterschaft zeigt sich im Schreiben von knackigen und lyrischen Kompositionen, im Ausarbeiten von detailliertem Arrangement und natürlich im instrumentellen Können – wobei es hier keineswegs um virtuoses Muskelspiel geht. Hakalas »Hetken Epäröinti« und Lepistös »Kilsanmäki« ragen aus einer herausragenden Folk-CD heraus, und nur deswegen erlauben wir uns dieses Wortspiel. Hakala und Lepistö – selten war kleines Kino so groß! (tjk)



Siehe auch:
Lepistö & Lehti
Markku Lepistö Trio

Petri Hakala: Nordic Route

Offizielle Website

Offizielle Website      http://www.markkulepisto.com

   

Pelimannien Jäljillä
(2005, Fg Naxos ZLM CD 006)

Nur Akkordeon und verschiedene Mandolinen – das kann recht enervierend sein. Kann, ist es aber nicht bei zwei mit allen Wassern gewaschenen Meistern wie Hakala und Lepistö. Die teils selbst komponierten, überwiegend jedoch traditionellen Volksliedchen laden zum Schmunzeln ein, zum Wippen und Schunkeln, zum sich-am-Leben-freuen und schließlich auch selbstverliebten Tanzen – eben all die Dinge, die man tut, wenn man an einem beschaulichen Sommertag an einer Holzhüttenwand lehnt und über einen still daliegenden finnischen See blickt.

Das Duo, das schon bei verschiedenen anderen Aufnahmen aufeinander traf, verfügt über die nötige Virtuosität, um die oft mit einem melancholischen Unterton versehenen Lieder glänzen zu lassen. Gleichzeitig hält sich ihr enormes Können aber immer distinguiert im Hintergrund und gewährt den kleinen Phrasierungen Vorrang – fast so wie ein in Sackleinen gekleideter Knecht, der – sobald er zu singen beginnt – die Prunkgewänder eines Königs überstrahlt. Der Rezensent gibt sich stets Mühe, nicht die volle Punktzahl zu vergeben, aber – sorry – es muss sein: dreimal sechs für Hakala/Lepistö. (peb)



Siehe auch:
Markku Lepistö
Riikka



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