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Alle Rezensionen zu CMX
(Genre »Rock«, Land »Finnland«)

 

Dinosaurus Stereophonicus
(2 CDs, 2000, Herodes/EMI 7243.529337.2)

Das bereits neunte Album fährt auf der Prog-Rock-Metal-Schiene, springt kurz auf die Züge von Black Sabbath, Pink Floyd, King Crimson oder Peter Gabriel auf. Größtenteils ruhig, verspielt, zuweilen punkig, rockig doch immer angelehnt an Sound und Produktion der 70er schrauben sich verschachtelte, verwinkelte Melodien mit finnischen Texten aus den Boxen. Bassist/Sänger Aki Yrjänä, Schlagzeuger Tuomas Peippo, sowie die Gitarristen Janne Halmkrona plus Timo Rasio verhelfen mit »DINOSAURUS STEREOPHONICUS« dem Prog wieder zu Popularität in Finnland. Chorgesänge oder Frauenstimmen, etwa in »Meidän Syntimme« erweitern das Spektrum.

Eigentlich lautet der richtige Name der 1985 gegründeten Gruppe Cloaca Maxima (kein Kommentar!), kurz: CMX. Am Anfang beeinflusst sie Metal (Black Sabbath bis Metallica), Punk (Sex Pistols) und Progrock (Yes, Genesis). Ihr Debüt »KOLMIKÄRKI« erschien bereits 1990, doch spielt von den Gründungsmitgliedern Aki Yrjänä, Pekka Kanniainen und Kimmo Suomalainen heute nur noch Yrjänä mit. (nat)

 CMX: Dinosaurus Stereophonicus

Offizielle Website

Offizielle Website      http://www.cmx.fi/

   

Veljeskunta LP & Tanssitauti EP
(1994, Bad Vugum BAD-19CD)

1994 packen Bad Vugum das zweite CMX-Album »VELJESKUNTA« aus dem Jahre 1991 und die »TANSSITAUTI«-EP von 1990 auf eine CD. Das Quartett um Sänger / Bassist Aki Yrjänä eröffnet »VELJESKUNTA« mit schamanenartigen Gesängen »Kulje Vasten«, doch springt es gleich danach kopfüber ins Punk'n'Roll-Becken. Yrjänä röchelt, schreit und krächzt was die Stimmbänder hergeben – vermutlich das Erbe aus den Hardcore-Anfangstagen der Band.

Die Gitarristen Janne Halmkrona und Timo Rasio klampfen rasante Punk'n'Roll-Melodien, während Schlagzeuger/Perkussionist Pekka Kannianen rumpelt was das Zeug hält, die Bassläufe klingen gerne etwas funkig. Stand das punkig-funkige »Ääni Ja Vimma« (etwa »Klang und Wut«) eigentlich Pate für die gleichnamige finnische Fernsehserie? Kleine balladeske Einschübe gibt's in dem Publikumsliebling »Kätketty Kukka«.

Die EP startet mit einem punkig-groovenden Intro, auf das vier melodische, teils fast tanzbare Stücke folgen – okei, »Pornogeneraattori« eignet sich allenfalls zum pogen. Für CMX-Fans ist dieser Doppelpack der frühen Jahre ein Muss. (nat)



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