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Alle Rezensionen zu JPP
(Genre »Folk«, Land »Finnland«)

 

String Tease
(1998, Northside NSD 6020)

»STRING TEASE« ist die beste CD von JPP bis dahin. Die Band, vier Violinisten und die üblichen Verdächtigen Timo Alakotila (Harmonium) und Timo Myllykangas (Bass), erreicht hier ein atemberaubendes Spielniveau. Sensationelle Intonation und Rhythmik paaren sich mit klugen Arrangements, die diese Scheibe zu einem akustischen Lehrbuch in Sachen »Folk mit Violine« machen. Und die vielen Geigen sind keine Sekunde nervig!

Klanglich gehen JPP im Vergleich zu früheren Aufnahmen noch einen Schritt weiter: Zu den Stamm-Violinisten gesellt sich oft noch das JPP String Orchestra hinzu, sprich sieben weitere Geigen, deren Spieler drei auch auf den Namen Järvelä hören. Der größere Schritt nach vorne sind allerdings die Stücke, die inzwischen zum großen Teil von den Masterminds Arto und Mauno Järvelä sowie Timo Alakotila stammen. Somit bewegt sich das Violinenschiff konsequent aus der Seenlandschaft traditioneller Melodien heraus und in den Ozean der modernen akustischen Musik hinein. Aus dem hohen Niveau sämtlicher Stücke ragen »Vals Efter Jan-Olof Olsson« und »Slängpolska Efter Byss-Calle« heraus, auf denen die schwedischen Kumpels von Väsen mehr als nur begleiten. (tjk)



Siehe auch:
Väsen
Kip Peltoniemi

 JPP: String Tease

Offizielle Website

Offizielle Website      www.hoedown.com/artists/jpp

   

Kaustinen Rhapsody
(1994, Olarin Musiikki OMCD 53)

15 Musiker spielen auf dieser CD, davon sind 12 Violinisten, und sechs heißen Järvelä – die Musiker-Familie, Stammgast beim Kaustinen-Festival, setzt hier ein Zeichen, wie man traditionelle Spielweisen weiterentwickeln kann, ohne selbige zu zerstören.

Inzwischen mischen sich auch immer mehr Eigenkompositionen unter die Traditionals, und JPP schrecken selbst vor »Texas Blues« und »Tango For Marsha« nicht zurück; diese stehen ohne Stilbruch neben dem »Haudanmaan Häämarssi« und »Sininen Valssi«. Und auf des Rezensenten Beerdigung möge der wunderbare Trauermarsch »Peltoniemen Hintriikin Surumarssi« gespielt werden, und ab »Kalamari Special« darf dann bitte getanzt werden! (tjk)



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