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Alle Rezensionen zu Celestine
(Genre »Rock«, Land »Schweden«)

 

Between Bedtime And Sunrise
(2005, Exergy ST 17)

Schlaflos. Hellsichtig. Angeschlagen, aber nicht bereit, sich abzufinden. Es sind die dunklen Stunden zwischen zwei und drei Uhr nachts, wenn die tiefsten Einsichten kommen. Das Stockholmer Quintett Celestine hat sich lange Zeit gelassen, um auf seinem Debütalbum »BETWEEN BEDTIME AND SUNRISE« den Soundtrack zu diesen Nachtgeschichten zu schreiben. Die Songs entwickeln sich zwischen Trauermarsch und Trip Hop, geprägt von zurückhaltenden Gitarren und der dunkel gefärbten Stimme von Mattias Eriksson.

Definitiv kein Gute-Laune-Album. Nick Cave schaut um die Ecke, Eddie Vedder nickt wohlwollend, die Tindersticks lassen grüßen, und der ruhigere Beck ist nicht fern. Aber die Vergleiche sind müßig. Celestine entwickeln auf dem von Mattias Olsson – ehemals bei Änglagård aktiv – produzierten Album eine Sogwirkung, die sich nicht an Vorbildern festmachen lässt. Und können auf »Playstation Boy« auch mal in Richtung große Theatralik gehen. Ohne aber die Grenze zur Larmoyanz zu überschreiten. Wie nennt man so was? Vielleicht Weltschmerz-Pop vom Feinsten. (emv)



Siehe auch:
Änglagård

 Celestine: Between Bedtime And Sunrise

Offizielle Website

Offizielle Website      http://www.celestine.nu



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