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Alle Rezensionen zu Magnet
(Genre »Pop«, Land »Norwegen«)

 

On Your Side
(2004, Warner 5050466716026)

Was haben wir geschmachtet bei »QUIET & STILL«! Verliebt haben wir uns in dieses Album und Wetten abgeschlossen, dass das nächste noch größer und tragischer wird. Und nun das – ein Nachfolger, der beileibe nicht schlecht startet und für dass weniger talentierte Berufs-Melancholiker ihre Oma verkaufen würden. Doch wo bleibt die schier nicht endenwollende Sehnsucht des Vorgängers; das Gefühl, als stehe zumindest einige Songs lang die Welt still?

Sicher hat auch »ON YOUR SIDE« seine magischen Momente, so etwa eine wunderbar zurückgelehnte Version von Dylans »Lay Lady Lay«, unterfüttert mit Streichern von High Llama Sean O'Hagan. Sonst bleibt »Mr. Magnet« alias Even Johanson allerdings lieber allein und weint toten Freundinnen und zerbrochenen Liebschaften nach. Und siehe da: Wenn dann das rasselnd-fiepende Drum-Geschepper von »Smile To The World« endet, ist man doch irgendwie wieder versöhnt mit dem zartbesaiteten Norweger. Nein, es ist kein schlechtes Album. (lha)

 Magnet: On Your Side

Offizielle Website

Offizielle Website      http://www.magnetmusic.no/

   

The Tourniquet
(2005, Atlantic/Warner 5050467 9003-2)

»Durecellia« ist ein wunderbarer Popsong, der alles richtig macht. Langsam und akustisch geht es los; klug mischt sich ein trippelndes Schlagzeug hinzu, hält die Spannung, während Magnet sehnsuchtsvoll schmachtet. Ein Song also, den man wieder und wieder hören kann, nie satt wird und doch nicht hungrig bleibt.

Leider und nochmals leider können die anderen Stücke da nicht mithalten. Zu viele hinzugemischte Geigen wimmern sich durch die Gehörgänge; zu viele einfallslose und feige Melodie-Fallen sind ausgelegt. Zu sehr ist auch alles hin auf radiokompatible Pop-Schmankerl arrangiert: handwerklich perfekt, aber seelenlos. Ok – es ist immer noch besser als vieles auf dem Popmarkt. Aber von Magnet ist man eben Spitzenleistungen gewöhnt (höre »Durecellia«), und so hängt die Latte halt hoch. (frk)

   

Quiet & Still
(2002, Rec90/Cargo Rid040)

Hinter Magnet steckt der aus Bergen stammende und im schottischen Dumfries lebende Even Johanson, der schon mit seinen Bands Chocolate Overdose und Libido internationale Erfolge feierte. Sein komplett allein eingespieltes Solo-Debüt komponierte er laut eigenen Aussagen am Küchentisch, doch zur Aufnahme reiste er dann doch lieber in seine norwegische Heimatstadt.

Die Mischung aus schottisch/westnorwegischem Klima hat ihre Spuren hinterlassen im melancholisch-melodischen Rock, versetzt mit einem guten Schuss introvertiertem Folk und vorgetragen mit liebenswerter Singer-Songwriter-Ernsthaftigkeit. Anspieltipp: das an Neil Youngs Lässigkeit erinnernde »Dancing In The Moonlight«. (peb)



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