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Alle Rezensionen zu Printer
(Genre »Pop«, Land »Dänemark«)

 

Rhizomatic
(2005, Statler & Waldorf/Alive S&W05CD)

Sie sollen für einige Tage eine ganz normale Rockcombo gewesen sein – die vier Jungs von Printer. Doch dann lauste sie der Affe, sie verließen ihre angestammten Plätze und probierten sich an den Instrumenten des jeweils anderen aus, bis man sich endgültig vor dem Bildschirm eines Computers wieder traf. Klar, dass so etwas auf die Musik abfärbt. Und seitdem bieten Printer mal blubbernden, mal tanzgefälligen Elektrosound, gegossen in Songs mit recht farblosen Titeln wie »Singsong« oder auch »Night Club«.

Ganz überzeugend ist das alles nicht – um es sehr freundlich zu sagen. Eher harmlos, bieder und gelegentlich auch hilflos. Mag der Sänger sich auch zuweilen in alten sentimentalen New Order-Posen wiegen, mögen seine Mitstreiter noch so emsig an den Knöpfen drehen – das Ding kommt einfach nicht von der Stelle, und man kann sich selbst dabei beobachten, wie man nach spätestens drei Titeln innerlich abschaltet, während die Printerjungs neue Daten einspeisen. (frk)

 Printer: Rhizomatic

Offizielle Website

Offizielle Website      http://www.printermusik.dk

   

I Can Take More
(2007, Statler & Waldorf/Alive S&W11CD)

Der erste Titel – Schwamm drüber. Doch dann tauchen plötzlich ein paar raue und harte E-Beats auf, die tatsächlich ein wenig von innen an der Schädeldecke kratzen. Auch später gibt es immer wieder erste hübsche, weil kantige Rhythmen, denen man gerne nachhorchen mag.
Das löst natürlich nicht das Grundproblem dieser Elektropop-verliebten Combo. Wo andere sich längst am Wissen der elektrisch-experimentellen Szene orientieren oder auch mal bedienen, herrscht bei Printer noch immer eine grundsätzliche Furcht vor allzu offenen und abstrakten Strukturen vor.

Und dann der Sänger, der nicht müde wird, seine Stimme immer wieder aufs Neue verhallen zu lassen, damit sie ja nie kraftvoll und – oha – differenziert klingt. Jungs – das war in den Achtzigern echt voll okay und so und passte auch zu schwarz lackierten Fingernägeln und einer gewissen Portion Weltschmerz ... aber heute wirkt das nicht mal mehr manieriert. (frk)



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