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Alle Rezensionen zu Ultramariini
(Genre »Pop«, Land »Finnland«)

 

Kauempana Kuin Kuu
(2006, m-dulor MD 07)

Würde man vom Zustand der finnischen Popmusik auf den Nationalcharakter seiner Männerwelt schließen, dann käme man zu dem Ergebnis, das Land sei von sanften, empfindsamen und kreativen Träumern bevölkert. Ultramariini entsprechen diesem Gedankenspiel perfekt: fünf junge Männer, die den flaumzarten Song zur Kunstform erhoben haben – und kleine filigrane Hymnen zaubern, die beim leichtesten Windstoß wegfliegen könnten. Ein bisschen mehr Elektronik ist auf »KAUEMPANA KUIN KUU« zu hören, in sechs neuen Songs, die an die Traumverlorenheit des Erstlings anschließen.

Weil aber sechs Stücke ein bisschen wenig sind, haben Ultramariini ihre Freunde gebeten, eigene Versionen von Songs des Vorgängeralbums zu entwickeln, und hier fängt der Spass erst richtig an: Viola bürsten »Ikusesti« ganz wunderbar gegen den Strich, Wojciech interpretieren »Talven Viimeinen Päivä« in ihrer Sternenfänger-Art, dass man sich gleich wieder aufs neue in die Band verliebt, und Knipi von Egotrippi läuft souverän sowieso außer Konkurrenz. (emv)



Siehe auch:
Viola
Wojciech
Egotrippi
Matti Johannes Koivu

 Ultramariini: Kauempana Kuin Kuu

Offizielle Website

Offizielle Website      http://www.helsinki.fi/~tilmavir/

   

Kevään Ja Kesän Tähtikuvioita
(2005, m-dulor MOD 005)

Das Leben ist ein langer, ruhiger Fluss. Vor diesem Hintergrund könnten Ultramariini aus Hämeenlinna entspannt an ihr zweites Album »KEVÄÄN JA KESÄN TÄHTIKUVIOITA« (Frühjahrs- und Sommersternbilder) herangegangen sein. Intelligenter, 80er-Jahre Gitarrenpop, der ab und zu Richtung Siebziger abdriftet. Kein Album, bei dem man aufschreit: »Das isses!«, sondern eher eine Bindfadenkette, an der man die kleinen Schätze des Alltags auffädelt.

Sänger Matti Johannes Koivu muss wie der Rest der fünfköpfigen Band ein Romantiker sein und seine musikalische Früherziehung zu Glanzzeiten des depressiven Britpops genossen haben. Aber auch bei Alan Parsons und Al Stewart haben die Jungs ziemlich genau zugehört. Synthies schwurbeln, Pianos hallen, einsame Herzen brechen. Eine kleine schwelgerische Pop-Kammersinfonie, aus der kleine Glanzlichter wie »Ikusesti« herausragen. (emv)



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