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Alle Rezensionen zu Ima-C
(Genre »Beats«, Land »Finnland«)

 

Ima-C
(2000, Jumi/Just Records Babelsberg 002)

Wenn eine Band das Eröffnungsstück ihrer ersten CD »Mad e in Japan« nennt, dann dürfte ihnen der Schalk im Nacken sitzen. Erst recht, wenn das zu Hörende so rein gar nichts mit jenem legendären Deep Purple-Song zu tun hat. Vielmehr nascht man hingebungsvoll am Dancefloor, drückt dazu zugleich die Tasten diverser Akkordeons und lässt weit im Hintergrund noch eine Vokalschleife laufen. Diesem Prinzip bleibt man treu: auf der einen Seite sich der Elemente der universellen postindustriellen Tanzmusik zu bedienen, um auf der anderen Seite nicht die eigene Herkunft nicht zu vergessen – was in einen beständigen Dialog zwischen eben Drumcomputer und Akkordeon mündet.

Die Ergebnisse sind für sich gehört recht hübsch, weicht man doch gekonnt einer allzu gefälligen Synthese beider Stilrichtungen aus. Und nicht zuletzt geben die zuweilen wild-schrägen Gesangsschnipsel von Jouko Kyhälä (sonst meist Akkordeon) und Outi Pulkinnen (Harfe, Flöte) dem Ganzen einen ironisch-kommentierenden Anstrich. (frk)

 Ima-C: Ima-C



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