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Alle Rezensionen zu Spiritual Beggars
(Genre »Rock«, Land »Schweden«)

 

Spiritual Beggars
(2 CDs, 2013, Century Media ?)

Michael Amott gründete gemeinsam mit (immer-noch)Schlagzeuger Ludwig Witt und dem (nach »AD ASTRA« ausgestiegenen) Sänger Christian »Spice« Sjöstrand die Spiritual Beggars, mit denen er nach seinem Ausstieg bei Carcass 1994 debütierte.

Century Media legt nun deren selbstbetitelten Erstling aus dem Jahre 1994 neu auf – ergänzt durch gut 70 Minuten Bonusmaterial. Die Doppel-CD »SPIRITUAL BEGGARS« lockt den Fan mit gut 118 Minuten Spielzeit: Die erste Scheibe beinhaltet außer den Originalsongs weitere vier Stücke in 1994-er Version, wie »Blind Mountain« oder »If You Should Leave«, die zweite ist vollgepackt mit Demostücken aus den Jahren 1995 bis 1999, darunter Raritäten wie das bis dato unveröffentlichte, instrumentale »Trouble In My Head«.

Auf der Doppelscheibe huldigt die All Star-Truppe äußerst gekonnt dem klassischen Siebziger Hardrock à la Deep Purple, Rainbow, Uriah Heep, Black Sabbath verquirlt mit etwas Stoner à la Kyuss. Fans dürften vor allem die unveröffentlichten Demo-Lieder von dem späteren Alben »ANOTHER WAY TO SHINE« (1996), »MANTRA III« (1998) und »AD ASTRA« (2000) begeistern, sowie das Trouble-Cover »Mr. White«. Wer also den Erstling noch nicht besitzt, oder seine Sammlung durch rare Stücke ergänzen will, sollte auf jeden Fall zugreifen. (nat)

 Spiritual Beggars: Spiritual Beggars

Offizielle Website

Offizielle Website      http://www.spiritualbeggars.com/

   

Return To Zero
(2010, Inside Out IOMCD 061)

Dieses Mal dauerte es satte fünf Jahre, bis sich die All Star-Truppe Spiritual Beggars um Michael Amott mit einer neuen Studioscheibe zurückmeldete. Auf »RETURN TO ZERO« steht inzwischen Apollo Papathanasio von Firewind am Mikro, da sich der ehemalige Sänger Janne Christoffersson nun in Vollzeit Grand Magus widmet.

Das 53-minütige Werk startet mit knapp einminütigen Synthieschwaden, die das massive »Lost In Yesterday« sofort niederwalzt: Schwere, schleppende Doomklänge dominieren; dagegen überwiegt im folgenden »Star Born« der Classic Rock-Anteil. Zwischen diesen beiden Stilen wechseln die elf Songs gleichmäßig hin und her, zwei (Klavier)Balladen inklusive. Alles in allem ist der »DEMONS«-Nachfolger eine starke, gut produzierte Retrorock-Scheibe, mit wohldosiertem Hammondorgel Einsatz und mächtigen Gitarren. (nat)



Siehe auch:
Grand Magus

   

Demons
(2 CDs, 2005, Inside Out/SPV 087-48360)

Nach ganzen drei Jahren Unterbrechung wollen die 1992 gegründeten Spiritual Beggars wieder zeitlose Musik im Gedenken an Deep Purple und Black Sabbath hervorbringen. Was die Musik und Melodieführung anbelangt, gelingt es den Schweden um den Arch Enemy-Gitarristen Michael Amott problemlos: Per Wiberg (neu eingestiegen bei Opeth) beschwört mit der Hammondorgel den Geist der Siebziger, und der neue Basser Sharlee D'Angelo (Arch Enemy) legt seine Rhythmen ebenso unkompliziert unter Blues wie Hardrock.

Allerdings verirrt sich der neue Fronter JB (Grand Magus) zuweilen zu tief in dem Powermetalwald; anstatt heiserer Rockstimme ertönt dann eine Tonleiter-Arie. Egal, die Nostalgie-Hardrocker blühen bei »DEMONS« auf – und die Sammler: Dieses mit Poster-Booklet bestückte Album gibt es auch als Sonderausgabe plus Bonus-CD »Live in Japan« mit sieben Mitte April 2003 in Tokio aufgenommenen Songs plus ausuferndem Gitarrensolo. (nat)



Siehe auch:
Opeth
Arch Enemy
Witchery
Grand Magus



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