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Alle Rezensionen zu Hans Ulrik & Steve Swallow, Jonas Johansen
(Genre »Jazz«, Land »Dänemark«)

 

Tin Pan Aliens
(2005, Stunt STUCD 05022)

Auch so kann man Größe zeigen: Hans Ulrik hat es gar nicht nötig, bei dieser Trio-Aufnahme die große Saxophon-Sau rauszulassen. Sowohl kompositorisch als auch solistisch herrscht hier nahezu Gleichberechtigung zwischen Tenorsax, E-Bass und Schlagzeug.

Wäre aber auch ein großes Wunder: Jonas Johansen (dr) agiert wieselflink und aufmerksam; man fühlt direkt seine Augen funkeln angesichts eines der größten E-Bassisten aller Zeiten namens Steve Swallow, der schöne Akkorde und feine Soli spielt und dabei seinen E-Bass metallisch singen lässt. Mit diesen beiden erreicht doch Hans Ulrik fast das Niveau eines (sich allerdings improvisatorisch recht kurz fassenden) Joe Henderson. Warum also so viele kurze Stücke? Zefix, Burschn, lasst's die Sau raus! (tjk)



Siehe auch:
Hans Ulrik
Jonas Johansen

Hans Ulrik: Tin Pan Aliens

   

Believe In Spring
(2008, Stunt STUCD07182)

Es sind die kleinen Dinge, die den Unterschied machen. Auf den ersten Blick und nach oberflächlichem Hören meint man nämlich, ein »Allstar-Trio plus Allstar-Gäste spielen mal eben Standards«-Album vor sich zu haben. Bei genauerem Hinhören erkennt man aber, wie gut dieses Trio auch bei altbekannten Stücken zusammenspielt – und jeder einzelne als Teamspieler und Solist glänzt. Hans Ulriks Tenorsax-Solo in »Soul Eyes« ist ebenso reif fürs Lehrbuch wie Steve Swallows Begleitakkorde, und dann sein Solo im eigenen »Falling Grace«!

Drummer Jonas Johansen leistet sich nicht allzu viele Soli, aber seine Begleitung ist immer aufmerksam und reaktionsschnell, ein Klassemann! Dazu noch je drei Stücke mit Ulf Wakenius (g, brilliert im Titelstück) und Bobo Stenson, dessen Piano »A Child Is Born« veredelt. Somit ist dies eine überdurchschnittliche Standard-Scheibe, auch wenn man sich doch ein paar Arrangement-Finessen gewünscht hätte. Aber vermutlich wollten die versammelten Allstars die Stücke nicht verlangsamen oder verschnellern oder verblödeln, sondern in ihrer Charakteristik belassen – und einfach verdammt gut spielen. (tjk)



Siehe auch:
Ulf Wakenius
Bobo Stenson



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