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Alle Rezensionen zu Satanic Surfers
(Genre »Rock«, Land »Schweden«)

 

Taste The Poison
(2005, Bad Taste Records BTR 093)

Schon lange haftet schnellem Skatepunk ein eher nostalgisches Prädikat an. Damals, Anfang der 90er Jahre war die Welt noch in Ordnung: Die Kids, ihr Board und der passende Soundtrack waren eine unzertrennliche Einheit. Schnelles Riffgehacke musste es sein, mit vielen California-Melodien und hohem Mitsingfaktor. Simplizismus war angesagt und schaffte es sogar regelmäßig in die Charts. Mit Millencolin und No Fun At All bildeten die Satanic Surfers das Dreigestirn des schwedischen Melodycores, auch wenn ihnen am wenigsten Aufmerksamkeit zuteil wurde.

Viel hat sich seitdem nicht getan: Ex-Drummer Rodrigo Alfaro ist inzwischen Frontmann und weckt Erinnerungen an Pennywise und Bad Religion. Der Labelwechsel von Burning Heart zu Bad Taste war reine Formsache. Ein neuer Bassist brachte auch keinen weiteren Drive. Die Südschweden sind seit 1989 unterwegs auf dem schmalen Grat zwischen Kontinuität und Stillstand und veröffentlichen alle zwei Jahre ein neues Album, auch wenn ihr Weg schon lange kein Ziel mehr hat. Sieben Alben und drei EPs sind die Ausbeute von 16 Jahren – voll von rabaukigen, kritikübenden Songs, meist nur knapp über der Zwei-Minutenmarke. Ihr erfolgreichstes Album »HERO OF OUR TIME« verkaufte 1995 sogar 60.000 Kopien. Heute fehlt nur noch eine Zahl: 08/15. (maw)



Siehe auch:
Millencolin

 Satanic Surfers: Taste The Poison

Offizielle Website

Offizielle Website      http://www.satanic-surfers.com



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