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Alle Rezensionen zu Zeromancer
(Genre »Rock«, Land »Norwegen«)

 

Eurotrash
(2001, EastWest 0927-41009-2)

Zeromancer entstanden aus der Gothic-Kapelle Seigmen, doch nun betreibt das Quintett amerikanisch geprägten, fast schon Pop-lastigen Industrial-Mainstream. Mit Songs wie »Chrome Bitch«, »Plasmatic«, »Raising Hell« oder »Germany« (!) zeichnen Zeromancer eine zutiefst depressive Cybergesellschaft, die nicht nur musikalisch gewisse Parallelen zu ihren teutonischen Kollegen Rammstein aufweist.

Die silber-weiß verpackte Plastikwelt der Norweger zielt somit auf Massentauglichkeit und übersieht dabei bisweilen, dass auch brachiale Riff-Power ohne richtig neue Ideen schwer überzeugen kann. Selbst die ruppig-rüde und damit überraschende Version des Ohrwurms Synthiepop-Hits »Send Me An Angel« rettet da nur wenig. (peb)



Siehe auch:
Seigmen
Delaware

 Zeromancer: Eurotrash

Offizielle Website

Offizielle Website      http://www.zeromancer.com

   

ZZYYZX
(2003, WEA 5050466-7626-2)

Mittlerweile leben die Mitglieder in Los Angeles, Hamburg und Norwegen, und »ZZYYZX« entstand in Norwegen, Stockholm und Hamburg - dank schneller Internetverbindungen, über die man verschiedene Song-Versionen hin- und herschickte.

Mit diesem Album, das wegen seines Namens wohl immer ganz am Ende des CD-Regals eingeordnet werden wird, rutscht die »Elektro-Industrial-Boygroup« noch ein Stück näher zu Pop-Balladen (!). Zeromancer fahren mittlerweile sogar so auf griffige Melodien und pluckernde Sequencer ab, dass man an sich Depeche Mode erinnert fühlt - gäbe es da nicht als Kontrast die sägenden Gitarrenbretter. Nett, doch ab und an wünscht man sich mehr Rotz. (peb)

   

Clone Your Lover
(2000)

Mit dem Album »Monument« hatte sich Seigmen 1999 aus der Gothic-Szene verabschiedet, um in unveränderter Besetzung mit »Flirt« neu zu debütieren. Damit nicht genug erschien Zeromancer mit »Clone Your Lover« wie Phönix aus der Asche.

In dieser Band versammelten sich die Ex-Gummibärchen N. Ronthi, A. Møklebust, E. Ljunggren und K. Ljung. Für die Gitarristen Marius und Sverre fand sich Chris Schleyer als Ersatzmann, und der schlägt einen deutlicheren Ton an. Die ehemaligen Seigmen-Musiker beschreiten nun mit elektronisch-schrilleren Tracks einen kommerziellen und sehr amerikanischen Weg in Richtung Industrial-Rock. (rab)



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