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Alle Rezensionen zu Morten Harket
(Genre »Pop«, Land »Norwegen«)

 

Letters From Egypt
(2008, Polydor/Universal 06025-1762283-8)

Es gibt nicht viele CDs, auf die man zurecht mit dem inflationär gebrauchten Begriff »verkannte Meisterwerke« anwenden könnte, doch die früheren Solo-Alben des Aha-Sängers – allen voran »POETENES EVANGELIUM« – gehören dazu. Warum also gab es eine so lange Pause seit »WILD SEED« von 1995? Nun, der Hauptgrund dürfte die Aha-Wiedervereinigung sein, die die seit 1995 in Morten Harkets Kopf herum spukenden Lieder von »LETTERS FROM EGYPT« für lange Zeit auf Eis legte.

Dabei schlummert hier zum Teil großes Potenzial: Wieder fasziniert hier sein kristallklarer Engels-Tenor, wieder badet man in seinen herrlich schmusigen Pop-Songs und griffigen Hooklines, wieder empfindet man seine etwas unbeholfene englische Aussprache als liebenswert und wünscht sich eine gerechte Welt, in der Harkets Solo-Arbeiten die gleiche Aufmerksamkeit wie A-ha bekommen. Jedoch: Im Vergleich zu den Vorgängern ist diesmal nicht die volle Punktzahl drin. Glanzvollen und feinsinnig arrangierten Stücken wie »Darkspace«, »We'll Never Speak Again«, »With You With Me« oder »The One You Are« stehen nämlich auch einige eher laue Song-Kollegen gegenüber. (peb)



Siehe auch:
A-ha
Eivind Aarset
Bjørn Eidsvåg

Morten Harket: Letters From Egypt

   

Vogts Villa
(1996)

Federleichte norwegische Text- und Tonkunst, melancholisch und stimmungsvoll vorgetragen. (rab)

   

Wild Seed
(1995, Warner 9362.45912.2)

»Die meistverkaufte CD aller Zeiten« – so behaupten die Norweger. Morten hat neben seinen Erfolgen mit der Gruppe A-Ha vor allem mit diesem Solo-Album - einem zeitlosen und äußerst individuellen Meisterwerk - norwegische Musikgeschichte geschrieben.

Starke Musik voller Eindringlichkeit und sanfter Texte, bewundernswert arrangiert. Die überzeugenden Songs, frei von jeglichen Schnörkeln, heben sich deutlich von der Masse ab. Und über allem schwebt die epochale Stimme eines Künstlers, der Musik nicht nur schreibt, sondern auch lebt. Ungeachtet der Tatsache, dass es sich um ein englischsprachiges Album handelt, fand es leider nie die verdiente internationale Anerkennung. (rab)

   

Poetenes Evangelium
(1993)

Nicht die biblischen Texte noch die Interpretation sind der entscheidende Faktor: Die von Erik Hillestadt produzierte Tonalität garantiert musikalischen Hochgenuß und brillante Klangqualität. (rab)



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