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Alle Rezensionen zu Hybrid Children
(Genre »Rock«, Land »Finnland«)

 

Hybrid Moments
(2001, Gaga Goodies GOOD-3)

Die Mission von Gründungsmitglied/Sänger/Gitarrist Jasse lautet: »zeitlose, laute Rockmusik« in die Welt setzen. Mit ihren energiegeladenen Metal-Punk-Gitarren, schnellem Drumming, Mitsing-Refrains und den sorgfältig arrangierten Gesangsmelodien scheinen die Hybrid Children diesen Auftrag zu erfüllen. Auf die Verkaufszahlen wirkt sich dieses trendlose Dasein allerdings eher nachteilig aus.

Freunde ehrlicher, unangepasster Punkrock-Dynamik sollten sich diese Finnen aber nicht entgehen lassen. »HYBRID MOMENTS« sammelt alle Hits des Quartetts vom Debüt anno 1993, wie »On Our Way To Nowhere«, über die Nachfolger, etwa »We Are All Born Naked« (1994), bis hin zum Fünftling aus dem Jahre 1999: »Like Everyday Is The Last« – plus drei unveröffentlichte Aufnahmen und ein Livemitschnitt. Neben weiteren sechs Tracks bietet die zweite Scheibe was fürs Auge: gleich fünf Videos, von »God In The City« bis »Urban White Boy Blues«. (nat)

 Hybrid Children: Hybrid Moments

Offizielle Website

Offizielle Website      http://www.hybridchildren.net/

   

Fight As One
(2009, Wolverine Records/Soulfood WRR 150)

Der finnische Metal-Punkrock-Hybrid liefert mit »FIGHT AS ONE« das siebte Album ab – erst das siebte. Denn Hybrid Children existieren schon seit 1991 und debütierten 1993 mit »BLEED BABY BLEED!!!« in der Punkszene. Fünf Jahre vergingen seit dem Vorgänger, nun lassen die Mannen um Jasse endlich wieder von sich hören, scheinen mit Gitarrist Juho, Basser Pale und Schlagzeuger Saska eine feste Besetzung gefunden zu haben.

Der eröffnende Titeltrack erinnert an Gluecifer in Bestform. Im weiteren Verlauf gehen es die Helsinkier gern amerikanisch(er) an, Social Distortion lassen grüßen. Aber auch ein Tic frühe Backyard Babies kommt mir während den elf Songs in den Sinn, etwa in »Deathbreath Dynamo«. Eingängige Refrains, frische Gitarren und ein satter Sound garantieren gute Partystimmung …allerdings nur für 32 Minuten inklusive des Metallica-Covers »Motörbreath«. Wen das nicht abschreckt, der greife ohne zögern zu. (nat)



Siehe auch:
Gluecifer
Backyard Babies

   

Stardom Is Here
(1999, Gaga Goodies GOOD-41)

»STARDOM IS HERE« greift an: Mit »Like Everyday Is The Last« rauschen die Hybrid Children los; gitarrenbetonte, verzerrte, am besten auf volle Lautstärke aufgedrehte Punkattacken beherrschen den Fünftling. Das ist auch gut so, denn sobald das Quartett das Tempo abbremst (wie bei »Wine Soaked Girl« oder »Crawl Back To Win«), schwächeln die Songs.

Balladen sollten sie besser anderen überlassen ... vielleicht den Toten Hosen, mit denen sie im Herbst 1997 in Deutschland tourten. Ansonsten ein anständiges Stück Punkrock, doch noch weit entfernt von deren Idolen Misfits – denen die Finnen live gerne mal ein »We Are 138« widmen. (nat)

   

Drugster
(1998, Gaga Goodies/Loudsprecher LSD 008)

Vergnüglich kommen die Langhaarigen gleich zur Sache: Axt-schwingende und in Lederkluft gehüllte Punksongs hüpfen Schweinerock-Hymnen auf den Zehen herum, Riffs schmettern aus der Flying V. Euphorische Hymnen, catchy as fuck, schubbern und wummern – aber nur allzu oft hat man das schon besser gehört.

Wenn aber dann noch über die 80er-Jahre-Autobahn gebrettert wird und Poser-Helden wie Def Leppard nonstop im Autoradio laufen, hört der Spaß auf. Nur zu gut, dass wenigstens die erste CD-Hälfte eher von den Misfits dominiert wird. Lyrisch ist selbstredend auch keine Vieldenkerei angesagt. Und so bleibt unter dem Strich eine Party-Platte mit Punkappeal die nichts verspricht und genau das einhält. (maw)



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