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Alle Rezensionen zu Caesars
(Genre »Rock«, Land »Schweden«)

 

39 Minutes Of Bliss (In An Otherwise Meaningless World)
(2003, Virgin 584018.2)

Aus alt mach neu. Hießen sie bis Ende letzen Jahres noch Caesars Palace, so vertreibt Virgin die gleiche Band nun unter scheinbar medienwirksameren Namen – schlicht und einfach Caesars. Dabei haben die Schweden seit ihrem Gründungsjahr '95 nichts zu verbergen. Kaum eine Sixties-Garage-Rockband spielt derartig offensiv, dass selbst The Hives zugeben mussten, von jener Band beeinflusst worden zu sein.

Caesars 39 Minuten Farfisa-Seligkeit unter dem Einfluss des US-Westcoast-Psychedelic-Rocks ist praktisch die Zusammenstellung ihrer besten Stücke aus bislang drei Alben Bandgeschichte. Dabei zeigt ihr Rock'n'Roll selbst dem BritPop keine kalte Schulter und lebt außerdem von gesanglichen Plattitüden und einem juvenilen Humor, der keiner jungen Rockband in diesem Genre fehlen sollte. (lic)



Siehe auch:
Safari On Pluto

 Caesars: 39 Minutes Of Bliss (In An Otherwise Meaningless World)

   

Strawberry Weed
(2008, EMI 5099952137020)

Nein, »Jerk It Out« ist nicht schon wieder drauf. Nachdem die Schweden diesen Song für ungefähr jede Werbung lizensiert hatten, prangte dieser verkaufsschlagernde Hit auf Veröffentlichung. Als Bonus-Track oder wiederausgekoppelte Single. Ein 24-Track-Doppelalbum musste her, um die neugefassten Ambitionen offenzulegen. Es gilt sich zu distanzieren und als erwachsen zu beweisen.

Die verstaubte Kiste der Geschichtsschreibung wird aber wieder geöffnet, die Farfisa herausgeholt und eben das gemacht, was die Caesars auszeichnet: Powerpop. Nicht ganz so überdreht wie in Anfangstagen und leider auch nicht mehr so herzerwärmend frisch. Es reicht nicht für genug Hits, um die Beliebigkeit zu dominieren. So bleibt nur der höchst figurative und sympathische Popappeal, der aber allzu oft nicht die Kontrolliertheit und Erdigkeit aufwiegen kann. (maw)

   

Paper Tigers
(2005, Virgin/EMI 7243.860684.2)

Sind sie erwachsen geworden oder nur langweilige Party-Pupser? Das vierte Album der Schweden ist in vertraulich-kreativer Umgebung entstanden – nämlich in Gitarist Joakim Åhlunds Homestudio. Seit Winter 2003 arbeitete man dort hart am Longplayer, fernab von allem Zeitdruck oder Geldsorgen. Und doch ist das Resultat ernüchternd langweilig ausgefallen.

Eintönigkeit beherrscht das Papiertigerwerk, das allein mit dem Titelstück und dem Song »Soulchaser« zwei Höhepunkte hervorbringt. Auch wenn die Farfisa in allbekannter Manier orgelt, die Gitarren fieseln und Sänger César Vidal den Rockstar mimt, so fehlt es dem Album leider an durchweg einfallsreichem Songwriting. Hier ist definitiv nicht jeder Song ein Hit. Schade. (lic)



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