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Alle Rezensionen zu The Winyls
(Genre »Rock«, Land »Finnland«)

 

Rock Motor
(2005, Playground Music PRONCD48)

Den »Rock Motor« werfen die Finnen zur Eröffnung des gleich lautenden Titelsongs mit einem röhrenden Motorrad an; flotte Songs tanzen durch die Gehörgänge, etwa »Son Of Rock'n'Roll« mit dem quirligen Michael Monroe an der Mundharmonika. Die Helsinkier schnappen ihre zwei rockenden Gitarren, Bass, Schlagzeug samt einer Orgel und verpassen ihrem Debüt eine Retro-Montur, bestickt mit Flaming Sideburns-Ornamenten und einigen The Hives-Nadelstichen.

Den Langsamen, die das Quintett in schönster Regelmäßigkeit dazwischen streut, fehlt jedoch die Schlagkräftigkeit. Bedauerlicherweise. Denn mit mehr Material ähnlich der ersten Single-Auskopplung, obendrein als Video auf der Scheibe verewigt, wäre die Bewertung besser ausgefallen: »Let's Sing«, in dem übrigens Cardigans' Magnus Svenigsson Perkussion spielt, groovt; und Frontmann Leady Winyl steht fast unbewegt am Mikro – zumindest bis kleine Jungs das Kommando übernehmen. War das nicht bei The Cure schon der Fall? (nat)



Siehe auch:
The Flaming Sideburns
Michael Monroe
The Cardigans
The Hives

The Winyls: Rock Motor

Offizielle Website

Offizielle Website      http://www.thewinyls.com/

   

Honey And Lime
(2008, Hype Records)

Wo auf »ROCK MOTOR« noch ein Motorrad röhrte, fiepen nun elektronische Klänge zur Einstimmung. Der Opener »See Me Alive« pendelt zwischen poppigen Strophen und rockigem Chorus. Der Nachfolger schlägt in die gleiche Kerbe, ist aber viel eingängiger und extrem mitsingtauglich. Schwere, dumpfe Bässe sorgen jedoch dafür, dass kaum einer der Dutzend Songs in allzu fröhlicher Luftigkeit davon schwebt. Dito die Texte: Diese klingen meist schwer nach Liebeskummer – und führen leider zu schwächeren Stücken wie »What If«.

Schade, erneut führen die (Beinah)Balladen zum Punktabzug. Beste Sommer-Sonne-Laune garantiert dagegen der heiter stampfende Titeltrack made in Finland. Fazit: Auf »HONEY AND LIME« schwanken die Stimmungen etwas willkürlich. Die 40 Minuten tragen Trauerflor, locken auf die Tanzfläche, streifen in »Loose Talk« sogar Faith No More. Einen Meter roten Faden mehr – und schon bleibt das Quintett auf dem Weg. (nat)



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