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Alle Rezensionen zu Colony 5
(Genre »Pop«, Land »Schweden«)

 

Structures
(2003, Synthic Product Records/Indigo 2326,2)

Die Mitglieder der dreiköpfigen Band Colony 5 haben in ihrer Jugend sehr ausdauernd Depeche Mode gelauscht. Das hat tiefe Spuren hinterlassen, sehr tiefe und gerade unüberbrückbare. Und so finden man auf ihrem Debüt-Album alles, was einst die Faszination von eben Depeche Mode ausmachte: einen fixen, stampfenden Rhythmus, perlende Synthieklänge, dagegen gesetzte orchestrale Passagen und selbstredend jene leicht verhallte Stimme, die mit vergnügtem Weltschmerz eins zu eins zu setzen war.

Zugegeben: Manchmal packt einen kurz die Erinnerung an OMD, an Gary Numann, an New Order und an die unbestrittenen Meister jener Epoche – Depeche Mode. Doch genauso so schnell hat man all das wieder abgeschüttelt, und zurück bleibt lediglich lauwarme Sentimentalität. (frk)

 Colony 5: Structures

   

Refixed
(2006, Synthic Product Records SPR 048)

Seit Jahr und Tag ahmen die Jungs von Colony 5 die Songs von Depeche Mode nach. Wobei zu ihrer Ehrenrettung gesagt werden muss, dass sie sowohl den tranig-verschlafenen Gesang von DM-Sänger Dave Gahan wie auch den kitschigen Elektropop-Sound seiner Mitstreiter perfekt kopieren können, so dass mancher Depeche Mode-Fan ausrufen dürfte: »Alter Schwede, den Song kenn ich doch gar nicht, dabei habe ich als Depeche Mode-Fan doch alles von Depeche Mode in meinem Depeche Mode-CD-Regal stehen«.

Nun hat Amplifer einige Colony 5-Songs remixed, wobei diese durchweg so klingen, als habe da jemand Weiteres bisher unbekannte, aber seltsam vertraute Depeche Mode-Songs eingespielt. Was auch kein Wunder ist, verbirgt sich doch hinter dem Namen Amplifer ein ehemaliges Colony 5-Mitglied, dessen Namen wir vor Schreck über diese Einfallslosigkeit sogleich vergessen haben. (frk)

   

Fixed
(2005, Synthic Product Records/Indigo SPR 046)

Formulieren wir es positiv: Colony 5 bleiben sich auch auf ihrem Album »FIXED« wie auf der begleitenden EP »PLASTIC WORLD« absolut treu. Konsequent spielen sie Song für Song Depeche Mode Musik für Arme. Was heißt, dass niemand, der es unbedingt will, auf nölige Gesangspartien und martialisch-stampfende Synthieklänge verzichten muss.

Schafft man so mehr als zwei Songs, ergibt das eine Art Depeche Mode-Marschmusikteppich von hypnotischer Wirkung, weshalb einem nun nichts anderes mehr bleibt, als sich Tag für Tag wie Depeche Mode anzuziehen und in Depeche Mode Bettwäsche zu schlafen. Aber möchte das jemand? (frk)



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