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Alle Rezensionen zu Bloodpit
(Genre »Rock«, Land »Finnland«)

 

Mental Circus
(2005, Beemvees/Playground BMVS-003)

Im Tausendseenland schießen permanent Bands aus dem Boden – aber nicht alle wachsen und gedeihen. Die tamperianischen Bloodpit stehen mit ihrem Debüt erst am Anfang ihrer Karriere, spielen schweren Rock mit kleinen Andeutungen in Richtung 80er. Christus, der große Bruder des Fronters, spielte hier übrigens Bass, bevor er zu Negative wechselte – und sich mit dem Zusatz »Sir« selbst adelte.

»MENTAL CIRCUS« verschlägt dem Hörer nicht gerade die Sprache, besitzt aber einige gute Songs. Wie etwa die zweite Single-Auskopplung »Platitude«, ein schleppender Melancholiker mit ansprechenden Gitarren-/ Schlagzeugeinlagen; oder »Bad Ass Blues«, der den langsamen Stücken mit breiter Brust Paroli bietet. Ein Problem zieht sich leider durch die Scheibe: Matthau Mikojans Gesang ist dem Kampf gegen Alexi Keränens dominanten Bass nicht gewachsen. Er verliert einige Male und verschwindet hinter dem schlechtweg zu lauten Saitenspiel. Wenn sich das Quartett mehr als Einheit präsentiert, kann es der Zukunft aber gelassen entgegen blicken. (nat)



Siehe auch:
Negative
Matthau Mikojan

 Bloodpit: Mental Circus

   

Off The Hook
(2007, Sony BMG 88697089472)

Matthau Mikojans zerstörtes, zerrissenes Gesicht auf dem Cover – Sinnbild für seine zerrissene Persönlichkeit? Oder für die Kluft in der Band, die Kluft zwischen dem Fronter und seinen Mitmusikern? Dieses Bild bietet viele Interpretationsmöglichkeiten. Fakt ist: »OFF THE HOOK« ist das vorläufig letzte Album einer Band, die sich – auch musikalisch – nie wirklich als geschlossene Einheit präsentierte.

Im ersten Stück, »Play Your Roll«, harmonisiert die Gruppe zunächst erstaunlich gut, doch im Refrain verfällt sie erneut ins alte »Wer-ist-lauter«-Schema. Auch im folgenden Song schreit Matthau gegen Gitarre, Bass, Schlagzeug an. Schade, die aussichtsreichen Ansätze gehen so gnadenlos unter. Damit reicht es trotz einiger packender Stücke wieder nur für eine Bewertung im Mittelfeld. (nat)

   

Sauna päälle!
(EP, 2006, Beemvees/Playground BMVS-005)

»Schmeiß die Sauna an!« könnte die deutsche Übersetzung der EP lauten; trotz des finnischen Titels singt Mikojan ausschließlich englisch. Richtig ins Schwitzen kommen die Fans im Tavastia bei den drei mitgeschnittenen Livetracks vom 30. Dezember 2005, nachdem die Jungs zur Titelmelodie von »Benny Hill« – wieso auch immer – die Bühne betreten.

Zwei neue Tracks legen die Tamperianer extra obendrauf: »Jealousy« heizt nicht wirklich ein, bei »Heal« züngeln immerhin ein paar Flämmchen. Zum Abschluss treten Bloodpit in einer eigenwilligen Interpretation von Hänsel und Gretel auf, im Video zu »Bad Ass Blues« vom Debüt »MENTAL CIRCUS«. (nat)



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