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Alle Rezensionen zu As We Fight
(Genre »Metal«, Land »Dänemark«)

 

Black Nails And Bloody Wrists
(2005, Dockyard 1 DY10060)

Gleich zwei Frontmänner werkeln bei As We Fight: Eine Hälfte des Duos Campbell/Medorn schreit mit sich überschlagender Stimme den Hardcore-Anteil ins Mikro, die andere grunzt den kellertiefen Metalpart. Zusammen addiert mit zwei Gitarren, Bass und Schlagzeug landet das Ergebnis irgendwo im melodischen Death-Metalcore. Auf ihrem druckvoll produzierten Debüt »BLACK NAILS AND BLOODY WRISTS« beweisen die Dänen ein gutes Händchen für Melodien. Zu diesen zählen sie die richtige Menge Brutalität in angemessener Geschwindigkeit hinzu.

Die 2001 aus diversen Hardcore-Acts zusammengewürfelte Truppe verquirlt fachmännisch eine gute halbe Stunde lang Kreischen, Grunzen mit Doublebass-Rhythmen und Metalriffs zu eingängigen Stücken wie »Bringing It All Together« und ragt damit aus der Masse ähnlicher Produktionen heraus. Bleibt abzuwarten, ob mit dem jungen Sextett auch noch zu rechnen ist, wenn die Metalcore-Welle verebbt. (nat)



Siehe auch:
Split mit The Psyke Project

 As We Fight: Black Nails And Bloody Wrists

   

Meet You Maker
(2009, Dockyard 1 DY100832)

Seit Juni 2008 haben As We Fight einen neuen Fronter: Esben Elnegaard Kjaer Hansen heißt die neue Hälfte des Mikroduos, während Jesper bereits Jahresbeginn Sänger Jason Campbell ersetzte. Auch bei den Instrumentalisten gab es seit dem Vorgänger »MIDNIGHT TORNADO« ein paar Wechsel. So dauerte es bis zum Nachfolger schließlich drei Jahre – in denen das Sextett zudem fleißig tourte, unter anderem mit HateSphere, Heaven Shall Burn und Caliban.

»MEET YOUR MAKER« überrollt den Hörer auf Anhieb, gleich einer unerbittlichen Dampfwalze. Tonnenschwere Bässe prallen auf knallende Riffs mit beiläufigem Thrash-Touch, eine ausgezeichnete Mosh-Vorlage. Dabei bleibt der Drittling der Hardcore-Deather aber immer präzisen, hohen technischen Niveaus. Gegen Ende des 38-Minüters flacht der Spannungsbogen leider ab, zugleich hinterlassen die meisten Songs nach Ablauf der Spielzeit nur einen flüchtigen Eindruck. Schade. (nat)



Siehe auch:
HateSphere

   

Midnight Tornado
(2006, Dockyard 1 DY100220)

Eins vorweg: »MIDNIGHT TORNADO« überflügelt den Vorgänger nicht. Nichtsdestotrotz spielt es andere Veröffentlichungen im Hardcore-Metalbereich nonchalant an die Wand. Der Zweitling ähnelt dem Debüt, allerdings mit einem stärkeren Drang zum Metal plus häufigeren klaren Gesangspassagen – im Übrigen grunzt und brüllt das Frontduo wie gehabt um die Wette.

Die Gewinner des dänischen Metal Awards in der Kategorie »Beste Liveband« perfektionieren ihren gefundenen Stil nur noch: Gute 40 Minuten wirbeln sie zwischen schwedischen Death-Gitarren, melodischen Refrains und Doublebass umher; die bemerkenswerte Produktion krönt das interessante Album. Schnell einlegen und den Anspieltipp »Escaping the Poisoned Hands of Despair« starten. (nat)



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