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Alle Rezensionen zu Eppu Normaali
(Genre »Rock«, Land »Finnland«)

 

Repullinen Hittejä
(2 CDs, 1996, Poko Rekords POKOCD200)

Seit 1978 folgte, mit nur einer Lücke, zehn Jahre lang Album auf Album – allerdings mit einem Stilbruch im Jahre 1984: Seit »RUPISIA RIIMEJÄ, KARMEITA TARINOITA« steuern Eppu Normaali deutlich in Richtung Mainstream alias Stadionrock alias »Adult Oriented Rock« (AOR) oder wie auch immer man es nennen mag. 1993 nahm sich die Band erstmal eine Auszeit; als sie auch drei Jahre später die Inspiration nicht ereilte, beschloss ihr Label die Fans wenigstens mit einem Best-Of-Doppelalbum zu beglücken. »REPULLINEN HITTEJÄ« heißt das unglaublich kommerziell erfolgreiche Werk, das sich über viele Jahre in den Charts festbiss.

Im Vergleich zu »POP OP POP« klingt die erste CD geradezu »rentnertauglich«, selbst der Uropa dürfte sanft im Takt schaukelnd sein Hörgerät lauter drehen. Die erste Hälfte der insgesamt 28 Lieder ist harmonisch, melodiös, mit zartem Groove. Auch wenn es einige ruhigere Klassiker wie »Puhtoinen Lähiöni«, »Suomi-Ilmiö« und »Murheellisten Laulujen Maa« hierauf geschafft haben, ist dies für Fans der ersten Stunde nur bedingt geeignet. Die kommen in der zweiten Hälfte schon eher auf ihre Kosten: Mit »Poliisi Pamputtaa Taas« und »Jee Jee« geht zumindest zeitweise der Punk ab. (nat)



Siehe auch:
Kotiteollisuus

 Eppu Normaali: Repullinen Hittejä

Offizielle Website

Offizielle Website      www.eppunormaali.fi

   

Reppu 2 - Toinen Repullinen Kuolemattomia Eppu-Klassikoita
(2003, Poko Rekords POKOCD300)

Neun Jahre gingen seit dem Riesenerfolg der Best-Of »REPULLINEN HITTEJÄ« ins Land – und immer noch keine Inspiration in Sicht. Na gut denkt sich die Mannschaft von Poko Rekords, dann schauen wir doch mal, ob Erfolg wiederholbar ist – und schmeißt die nächste Best-Of auf den Markt.

Auf »REPPU 2 – TOINEN REPULLINEN KUOLEMATTOMIA EPPU-KLASSIKOITA« tummeln sich ganze 35 Stücke, die erneut überwiegend handzahm daher kommen. Das Spektrum reicht von der Klavierballade »Keskiyön Cowboy« über das beschwingt groovende »Delirium Tremens« bis zum rockigen »Mekin Tehtiin Rakkautta. Wer gediegene, anspruchsvolle, gut gemachte Musik mag, kann sich hier stolze 137 Minuten lang wohlfühlen. PS: 2004 veröffentlichen Eppu Normaali dann endlich ein neues Studioalbum. Fortsetzung folgt ... (nat)

   

Valkoinen Kupla
(1986, Poko Rekords POKOCD 9)

In Suomi genießen Eppu Normaali vielleicht den gleichen Status wie anderswo die Beatles. Die Jungs aus Ylöjärvi – deren Name eine Anspielung an »Abby Normal« aus Mel Brooks' Frankenstein Junior-Film ist – standen 1978 mit ihrem Punkdebüt »AKNEPOP« in den Startlöchern. Acht Jahre und etliche Alben später entwickelten sich die Band um die Syrjä-Brüder Martti und Mikko »Pantse« plus Cousin Aku Syrjä musikalisch weiter, sprich weg von ihren Punkwurzeln: »VALKOINEN KUPLA« lässt sich problemlos unter Rock einordnen, auch wenn zuweilen Schlagzeuger Aku der Punk-Gaul durchgeht.

Über den Melodien des Saitentrios, aka Bassist Mikko Nevalainen plus Pantse / Juha Torvinen an der Gitarre, schwebt ein Hauch Melancholie, die Sänger Martti mit heller Stimme – und finnischen Texten – noch steigert. Ohne unnötigen Firlefanz, bescheiden und dennoch charmant prägt sich etwa »Kaikki Häipyy, On Vain Nyt«, mit seiner wunderbar reinen Gitarren-Einleitung und einfacher Rhythmik ins Gedächtnis ein. (nat)



Siehe auch:
Punk - Tauti joka ei tapa

   

Pop Pop Pop
(1982, Poko Rekords POKOCD100)

Auf »POP POP POP« findet ihr die »13 größten Eppu-Hits aus den Jahren 1978 – 1982«, so verspricht es das Cover. Eppu Normaali spannen den Bogen vom Debüt »AKNEPOP« bis zu »TIE VIE« aus dem Jahre 1982. Den Anfang macht das melodische, fast poppige Mitsing-Stück »Puhtoinen Lähiöni«, das anschließende »Sikaillaan« entstand zwar wie dieses 1980, doch strebt es stark in Richtung Ska.

Martti, Mikko und Aku Syrjä, Juha Torvinen und Mikko Nevalainen schlagen auf dem 42-Minüter öfter musikalische Haken. Mal springen sie in Richtung Ramones (»Poliisi Pamputtaa Taas« / »Jee Jee«), mal klingen sie eher poppig, doch immer sehr finnisch: Der Anfang von »Pannaan, Pannaan« erinnert mich sehr an Tehosekoitin »Laiska, Laiska« auf »KÖYHÄT SYNTISET«. Wer sich nicht gleich die gesammelten Frühwerke der Abnormalen zulegen will, sollte sich tunlichst diese Best-Of ins CD-Regal stellen. (nat)



Siehe auch:
Tehosekoitin



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