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Alle Rezensionen zu One Man Army & The Undead Quartet
(Genre »Metal«, Land »Schweden«)

 

21st Century Killing Machine
(2006, Nuclear Blast NB 1551-2)

Erst 2004 gegründet, und schon bläst Einmann-Armee Johan Lindstrand (Ex-The Crown) mit dem Debütalbum seiner neuen Death/Trash-Truppe die Gehörgänge durch. Er grunzt, röchelt und kreischt, während ihm das untote Quartett – aka Basser Valle Adzic, Drummer Marek Dobrowolski und die Gitarreros Pekka Kiviaho/Mikael Lagerblad – den adäquaten Klangteppich ausrollt, rockige Metalriffs inklusive.

In einem Genre, in dem bereits jeder Ton gegrunzt, jeder Rhythmus schon getrommelt, jeder Riff, jedes Solo gespielt und jeder Text verbraten wurde, schaffen es die Schweden, aus bestehenden Elementen einen interessanten Stoff zu mischen. (Thrash) Metaler sollten in jedem Fall ein Ohr riskieren oder zu der Band mit dem ewig langen Namen das Haupthaar rotieren lassen. Ungehobelt rumpelt und knattert die »21ST CENTURY KILLING MACHINE« über den todesmetallischen Landstrich, getreu dem Song »So Grim, So True, So Real«. (nat)



Siehe auch:
The Crown

 One Man Army & The Undead Quartet: 21st Century Killing Machine

   

The Dark Epic
(2011, Massacre Records MAS-CD0704)

Drei Jahre haben One Man Army And The Undead Quartet gebraucht, bis sie mit »THE DARK EPIC« endlich nachlegen. Die Trademarks des Viertlings sind dessen ungeachtet immer noch dieselben wie auf dem Vorgänger »GRIM TALES«: Erbarmungslose, alles zermalmende Death-Thrash-Walzen zwischen Mid- und Uptempo.

Mit kernigem Growling und mächtigen Riffs, unterbrochen durch fliegende Soli, feiern die Schweden einen hitverdächtigen Einstand namens »Stitch«. Keine Sekunde Pause gönnt Lindstrand sich und seinen Mannen, zu grimmigen Shouts jagen Gitarren das mit nachdrücklichem Doublebass-Einsatz vorwärts peitschende Schlagzeug. So manövriert sich das Quintett kurzweilig, abwechslungsreich und druckvoll bis zum finalen »How I Love To Kill You« durch die knapp 50 Minuten Spielzeit: Fazit: Die Ein-Mann-Armee hat ihren Sound perfektioniert. (nat)

   

Grim Tales
(2008, Massacre Records MAS-CD 0611)

Vier Jahre Bandgeschichte und schon das dritte Album plus zwei EPs hat das Schwedenquintett um Johan Lindstrand auf der Haben-Seite. Das brachiale »GRIM TALES« vereint erneut heftigen Thrash Metal mit Death überwiegend im Midtempobereich – Brecher wie »A Date With Suicide« oder »Cursed By The Knife« ausgenommen.

Die Platte hat einen fetten Klang, die Gitarren knallen genau richtig rein, die gesamte Truppe bearbeitet erfahren ihre Instrumente, bringt ordentlich Energie und Härte ins Spiel. Soweit so gut. Woran es etwas hapert: Ein höherer Wiedererkennungsfaktor und/oder ein richtiger Ohrwurm. Somit rangiert die – auch als limitierte Digipak-Version samt Bonus-DVD erhältliche Scheibe – im oberen Mittelfeld. (nat)



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