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Alle Rezensionen zu Deep Insight
(Genre »Rock«, Land »Finnland«)

 

Red Lights, White Lines
(2005, Turned Out Records TOR#011)

Sie passten perfekt ins Vorprogramm von The Rasmus, wo sie im November 2005 etliche Deutschland-Konzerte bestritten: Das finnische, noch ziemlich jung aussehende Quartet spielt deftigen Rock, der mehr als einmal die Grenze zum EMO – oder um es böse zu sagen: Mädchen-Metal – überschreitet. Dazu gibt's das ganze optische Arsenal, das in diesem Metier üblich ist: schwarz gefärbte Haare, Seitenscheitel, Kajalstift, Tatoos ...

Jukka, Johannes, Ville und Miska beherrschen das bewährte Spiel zwischen knüppelharten Power-Riffs und schmachtenden »Mädchenherz, was willst du mehr«-Klagen, halten sich jedoch vom HIMschen Kitsch-Gejammere und den Song-Plattitüden von The Rasmus überwiegend fern. Mit Jens Bogren (Katatonia, Lambretta) werkelte ja auch immerhin ein Produzent, der den Anspruch normalerweise nicht auf dem Altar des Mainstreams opfert. Wie man sich gnadenlos verkauft, wissen sie aber jetzt schon, gesponsert von bekannten Turnschuh- und Jeans-Firmen. (peb)



Siehe auch:
The Rasmus
HIM
Katatonia
Lambretta

 Deep Insight: Red Lights, White Lines

   

Sucker For Love
(2009, Warner 5051865331827)

Nun haben es die in Dänemark erfundenen Lego-Steinchen auch aufs Cover von Deep Insights »SUCKER FOR LOVE« geschafft. Ein Extrapunkt dafür. Musikalisch weichen die Finnen dagegen nicht von ihrem Pfad ab, der da lautet: Pop-Rock-Mix. Sie bauen allerdings mehr Disco Sounds und Elektroklänge als zuvor ein; leider nervt der zuviel verzerrte, verfremdete Gesang Jukka Nikunens wie in »Raging Storm«.

Ansonsten bemüht sich das Quartett erfolgreich um Abwechslung in den elf Songs, sowohl durch verschiedene Tempi als auch durch variable Instrumentierung: »It Kills Me« wird durch Gastmusiker Harry Sommerdahl am Klavier angekündigt, die Ballade »Satellite« dominieren Akustikgitarren. Wenn der, glücklicherweise kitschfreie, 43-Minüter nur eine längere Halbwertszeit hätte… (nat)

   

One Minute Too Late
(2006, Helsinki Music Company HMCCD-008)

Deep Insight sind die böse Ausgabe von Sunrise Avenue. Sprich: Angesagt bei den »bösen« Mädchen, an deren Teeniezimmerwänden, in deren CD-Spieler. Von Kajalstift ist auf dem Cover des Drittlings keine Spur; nur einmal weht schwarz gefärbtes Haar, statt Miska steht Jore am Bass.

Doch die Tattoos bleiben ebenso Bestandteil auf dem Nachfolger von »RED LIGHTS, WHITE LINES« wie der Mix aus knüppelharten Power-Riffs und Schmacht-Balladen à la »New Day«. Dennoch behaupten sie sich, wie es bereits der Rezensent des Vorgängers erwähnte, Gejammer- und Plattitüdenfrei – ausgenommen »Sometimes I'm Always There«. Indessen rocken sie mit dem folgenden »Five Minute Murder« deftig. Alles wie gehabt. (nat)



Siehe auch:
Sunrise Avenue



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