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Alle Rezensionen zu Vincent Van Go Go
(Genre »Beats«, Land »Dänemark«)

 

Do U Know
(2006, Murena Records/Playground 037CD)

Die Globalisierung hat trotz des derzeitigen deutschen Betroffenheits-Gezeters auch ihre guten Seiten: So kann es nämlich geschehen, dass fünf Dänen aus Århus einen unverschämt tanzbaren Mix aus Reggae, Urban Soul, Funk, Hip Hop und einer pfiffigen Brise brasilianischer Sounds mixen, der mit Eleganz und Raffinesse überzeugt. Passend für alle coolen Lounges des globalen Dorfes und hervorragend dafür geeignet, sich mit einem frisch gemixten Caipi entspannt zurückzulehnen. Wenn die rhythmischeren Stücke nicht gerade unwiderstehlich die Hüften zum Swingen bringen.

Die Helden von Vincent Van Go Go (über den Bandnamen darf man mäkeln!) heißen Prince, Marvin Gaye, Bob Marley und die klassischen Hip Hop-Acts. Und diese Mischung funktioniert auf dem Debütalbum »DO U KNOW?« ganz selbstverständlich, unbeschwert und sehr professionell. Die Stimme von John Nørrelyke meistert diesen Stilmix souverän, und wenn die Band dann noch einen drauflegt und wie im Stück »We´ll See« Anspielungen auf die 60ies drauflegt, kommt schon ziemlich große Freude auf. (emv)

 Vincent Van Go Go: Do U Know

Offizielle Website

Offizielle Website      http://www.vincentvangogo.com

   

People
(2008, Murena Records 44CD)

In jedem Menschen wohnt eine Geschichte. Man möchte meinen, dass es eine Leichtigkeit ist, damit ein Album zu füllen. Aber die Jünger von Vincent Van Go Go stellen kaum Fragen und übertreiben es mit juveniler Sorglosigkeit. Lyrische Tiefe über Wünsche, Träume, das Erreichen und Scheitern darf man hier nicht erwarten.

Aber selbst das hedonistische Partykonzept trägt nicht. Die Beats sind zu sämig, die Sounds überholt und die Shuffles mögen live die Beine lockern, aber erleiden auf Silberlinge gepresst Ermüdungsbrüche. Erst recht, wenn Chöre eingewoben werden, die bisweilen nach 3. Welt-Charity müffeln. Die stilistische Vielfalt zwischen Reggae, Pop, Elektro und Soul beeindruckt – aber leider nur mit Mittelmäßigkeit. Ein paar frische Ideen hätten diese launigen Songs durchaus positiver aufgeladen. Sollten Vincent Van Go Go ein Maßstab sein, dann sieht es mit der Idee von Multikulti momentan nicht so rosig aus. (maw)



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