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Alle Rezensionen zu Animal Alpha
(Genre »Metal«, Land »Norwegen«)

 

Animal Alpha
(EP, 2004, Racing Junior RJCDS030)

Mit der Vier-Song-EP betreten Animal Alpha die Manege des Musikzirkuses: Knappe 16 Minuten lang gewittert zeitweise an Atrox erinnernder Schizometal mit groovigen Rockattacken auf die Besucher ein. Dröhnende Gitarren vermischen sich mit markerschütternden Stimm-Attacken der Frontlöwin: Wenn Agnete kreischt, schreit, zetert, wimmert oder verspielt die Tonleiter hochklettert können sich Sandra Nasic und Konsorten warm anziehen.

Der Opener zeigt fauchend seine Krallen; nach entspannten Momenten mit zerbrechlichem Gesang explodiert »Bundy« – und das zugehörige Video erschreckt kleine Kinder. Die anderen drei Songs des Quintetts spielen ebenso mit Tempo-/Stilwechseln. »Trøbbel«, dem norwegischen Titel zum Trotz mit englischem Text, beinhaltet sogar Funk-Elemente, wogegen »Waltz« sehr langsam beginnt und zum Zurücklehnen einlädt, aber aufgepasst: Das ändert sich noch. Insgesamt ein außerordentlicher Auftritt der nicht in ein Raster passenden Norweger. (nat)



Siehe auch:
Atrox
Djerv

 Animal Alpha: Animal Alpha

   

You Pay For The Whole Seat But You'll Only Need The Edge
(2008, Racing Junior RJCD039)

Ohne Vorwarnung schreit Agnete Kjølsrud los, der Opener »Pin You All« geht gleich heftig zur Sache, sowohl gesanglich als instrumental. Trotz einiger ruhigerer Passagen - in den acht Songs selbst sowie insgesamt gedämpfteren Stücken - ist »YOU PRAY FOR THE WHOLE SEAT BUT...« ein durchdringendes Kraftpaket.

Die norwegischen Musiker spielen stürmischer als auf »PHEROMONES«, doch lebt das Album wie die Vorgänger von der stimmgewaltigen, variablen Fronterin: Diese wechselt immer noch Stimmungen, Tonlagen und Lautstärke wie bewusstseinsgespaltene Personen ihren Charakter. Möglicherweise dauert die Scheibe deswegen nur eine knappe halbe Stunde - ...mehr wäre einfach zuviel für sensible Gemüter. (nat)

   

Pheromones
(2005, Racing Junior RJCD032)

Der Debüt-Longplayer der unkategorisierbaren Truppe startet nach lebhafter, instrumentaler Einleitung mit einer Kreischattacke Agnetes: »Billy Bob Jackson« stammt vom 2003er Demo – wie auch »Catch Me« und »Bend Over« – und verlangt der stimmgewaltigen Frontblondine einiges ab; sie spricht, kreischt ... und kläfft wie ein wildgewordener Handtaschenköter.

Die extravaganten Norweger schubsen ihre Instrumente von Rock zu Metal, während die Sängerin genreüberschreitende Stimmband-Kapriolen vollführt: anhören! Zur Freude der selbstbetitelten EP-Kenner hat »Bundy« ebenfalls den Sprung auf »PHEROMONES« geschafft. (nat)



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