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Alle Rezensionen zu Don Cherry, Lennart Åberg, Bobo Stenson
(Genre »Jazz«, Land »Schweden«)

 

Dona Nostra
(1994, ECM/Universal 521.727-2)

Der (Pocket-)Trompeter Don Cherry hat neben seinen vielfältigen Aktivitäten mit Ornette Coleman, Albert Ayler, Sonny Rollins oder George Russell auch häufig mit nordeuropäischen Musikern gearbeitet; er lebte auch ab 1970 mehrere Jahre in Schweden (und zeugte mittlerweile erfolgreich musizierende Kinder wie etwa Neneh und Eagle-Eye Cherry). Nicht nur dadurch ist sein Einfluss auf die norwegischen und schwedischen Musiker der späten 60er und frühen 70er Jahre zu erklären.

»DONA NOSTRA« entstand 1993, also zwei Jahre vor Cherrys Tod, mit einem phantastischen Sextett: Lennart Åberg (ts, ss, fl), Bobo Stenson (p), Anders Jormin (b) und Anders Kjellberg (dr), dazu der türkischstämmige Percussionist Okay Temiz. Neben mehreren Gruppen-Improvisationen im Spannungsfeld von modalem und freiem Jazz gibt es, wie oft bei Cherry, Stücke von Coleman: »Race Face« und »What Reason Could I Give« gehören ebenso zu den Höhepunkten wie die Kompositionen Åbergs, vor allem »In Memoriam« geriet durch seine hymnische Melancholie geradezu traumhaft. Musikalisch und auch klanglich trifft »DONA NOSTRA« genau das, was man bei der Besetzung erwarten kann: Nennen wir es mal »Post-Free-Nordic-Cool-Jazz«? Nein, so nennen wir es nicht. Statt dessen drücken wir noch mal auf »Play«. (tjk)



Siehe auch:
Bobo Stenson
Anders Jormin
Lennart Åberg
Anders Kjellberg mit Tore Johansen und Steve Swallow

Don Cherry: Dona Nostra



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